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06.06.2018
Zürich Nord

Baugenossenschaft Linth-Escher startet 135-Mio-Projekt in Seebach


Die zwei lang gestreckten Baukörper entlang der Birchstrasse. Modellfoto: Roger Frei

Mit einem Neubau verdoppelt die Baugenossenschaft Linth-Escher ihr Wohnraumangebot an der Birchstrasse in Seebach auf 300 Wohnungen aus. Dem dafür notwendigen 135-MillionenKredit stimmte die Generalversammlung zu.

An der Generalversammlung der Baugenossenschaft Linth-Escher am 1. Juni hiessen die Mitglieder einen Baukredit von 135 Millionen Franken gut. Sie gaben damit grünes Licht für das grösste Bauvorhaben in der 80- jährigen Geschichte der Genossenschaft. Es umfasst zwei lang gestreckte Baukörper entlang der Birchstrasse in Seebach mit zusammen 300 Wohnungen.

Als «gross, grün, vielfältig, altersgerecht» präsentierte Architekt Philipp Fischer (Enzmann Fischer Architekten, Zürich) das Projekt. Er hatte mit seinem Entwurf den ersten Preis im Architekturwettbewerb gewonnen. Dieser überzeugte die Jury «in der Gesamtbetrachtung von Städtebau und Architektur, Freiraum und Wohnungen». Linth-Escher-Präsident Enrico Magro betonte: «Der Bau setzt einen selbstbewussten neuen Baustein – mit dem neuen Zentrum entsteht ein Mehrwert für das Quartier.» Im Erdgeschoss sind öffentliche Nutzungen vorgesehen. Der Neubau ersetzt zwei alte Siedlungen mit 139 kleinräumigen Wohnungen. Die darin wohnhaften Genossenschafterinnen und Genossenschafter will die Verwaltung umsiedeln. «Bis zum Baubeginn der ersten Etappe in drei Jahren bleibt uns genug Zeit», versicherte Präsident Magro. Die Genossenschaft hatte bereits im April alle Interessierten zu einer Infoveranstaltung eingeladen und die Wünsche der Betroffenen aufgenommen. «Beim Bezug der neuen Siedlung steht den heutigen Mieterinnen und Mietern ein Vormietrecht zu», führte Magro aus. Dank dem wirtschaftlich vorteilhaften Projekt seien moderate Mietzinse zwischen 1000 Franken (2½ Zimmer) und 2300 Franken (5½ Zimmer) zu erwarten. Allerdings erhöht sich das zu zeichnende Anteilkapital für die neuen Wohnungen: Es beträgt mindestens 9000 Franken.

Die gut besuchte Generalversammlung im Swissôtel Oerlikon stimmte nach eingehender Diskussion dem Baukredit mit grossem Mehr zu. Anschliessend wählten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit Claudio Wülser ein langjähriges Vorstandsmitglied zum neuen Präsidenten sowie zwei neue Vorstandsmitglieder, nämlich Silvia Rickenbacher und Jérôme Lutz. Mit grossem Applaus verabschiedete die Versammlung Rita Leuthard, die nach 25 Jahren aus dem Vorstand zurücktrat. (e.)



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