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07.06.2018 Von: Willy Neubauer

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Gelungenes Heimspiel der Country-Legende


Sie könnens immer noch: Silvio Fantauzzi und Rolf Raggenbass begeisterten am Samstag das Publikum am Zumifäscht. Foto: Willy Neubauer

Am Wochenende ging das Zumifäscht über die Bühne, das im Prinzip eine Gewerbeausstellung mit grosser Beteiligung war. Zehn Jahre nach dem letzten Fest war das den Besuchern egal – es wurde ausgiebig gefeiert.

Wie üblich hat das Dorftheater seinen Knast aufgebaut, in dem bei Wasser und Brot oder (gegen einen Obolus) bei Wein und anderen «Spezialitäten » die Strafe abgesessen werden konnte. Nun, die Knastbrüder und -schwestern liessen es sich gut gehen und die Zelle füllte sich laufend. Bei Stahl und Form bewies Ueli Hauser, dass er auch mit kleinem Gerät umgehen kann. Und beim Gemeinderat ging es darum, den Ballon so aufzupumpen, dass er möglichst schnell platzte, was den Junioren in der Regel ganz gut gelang.

Raggenbass kanns immer noch
Höhepunkt des Nachmittags war zweifellos der Auftritt von Rolf Raggenbass mit seiner Country Heart Band, der letztmals vor zehn Jahren in Zumikon aufgetreten war. Na ja, sie könnens immer noch. Den «Folsom Prison Blues» von Jonny Cash, oder «Me and Bobby McGee», dargeboten von Silvio Fantauzzi, dem Song, mit dem sich Janis Joplin 1969 in Woodstock unsterblich machte. Joplin, aus dem 27er-Club, nämlich mit denjenigen Berühmtheiten, die ihrem Leben mit Alkohol und Drogen mit 27 Jahren ein Ende setzten, wie das neuste Mitglied Amy Winehouse. Übrigens, Joplin wäre am 9. Januar 75 Jahre alt geworden.
Zurück zu Rolf Raggenbass – er kanns noch immer –, und die Fangemeinde auf dem Dorfplatz ist unübersehbar. Jetzt kommt Raggenbass zu seiner CD «Läbe und läbe laa». «Eifach voll graduus», «Es chunt scho alles guet», «Alfa Romeo», seinen Alfa Sprint aus den 70er Jahren fährt er noch immer, er wird aber nur bei schönem Wetter bewegt. Diesen Song hat er übrigens auch mit seiner Tochter eingespielt.

Hommage an Coiffeur aus Egg
«De Coiffeur Schorsch» erinnert an den inzwischen verstorbenen Coiffeur in Egg, dem er immer die Treue hielt. Im zweiten Teil des Konzerts spielte Silvio Fantauzzi, mit dem Raggenbass viele Songs komponiert, «Boat on the River». Gegen Schluss des Konzerts kommen wieder Mundart- Songs zum Zug, «Sie find’t miin Traktor sexy» und «Er trinkt Tequila » sind zwei Songs, die schon lange zum Repertoire von Raggenbass und seiner Country Hearts gehören.
Das Publikum weiss es zu schätzen. Und die Begeisterung der Fans wird immer grösser. Raggenbass geniesst sein «Heimspiel», auch die Familie ist anwesend, Schwester Ursi und Bruder Ueli fanen ebenfalls mit. Und so bleibt zum Schluss nur noch der Wunsch, dass es nicht wieder zehn Jahre dauern soll, bis er wieder einmal in Zumikon auftritt.



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