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07.06.2018 Von: Toni Spitale

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Quartierverein bringt Goldbächler zusammen


Elsbeth Ball vom Fennergut, Martin Schneider und Denise Perret (v.l.). Foto: Toni Spitale

Der Quartierverein Goldbach nahm das Fennergut-Fest zum Anlass, um sein dreissigjähriges Bestehen zu feiern. Sowohl für den Gastgeber als auch für die Gäste gab es eine Überraschung.

Im Zwei-Jahres-Turnus stellen der Quartierverein Goldbach und das Fennergut ein gemeinsames Quartierfest auf die Beine. Am vergangenen Samstag war es erneut so weit. Das sonnige Wetter und die bilderbuchhafte Aussicht sowie zahlreiche unterhaltende und kulinarische Attraktionen lockten Gross und Klein aus der Nachbarschaft auf das Areal des Kinder- und Jugendheims. Die Zusammenarbeit mit dem Fennergut sei traditionell unkompliziert und gemütlich, freute sich die Quartiervereinspräsidentin Denise Perret.
Seit 1988 gibt es den Quartierverein Goldbach. Das diesjährige Fest nahm der Verein zum Anlass, um seinen runden Geburtstag zu feiern. Für die Gäste gab es als Überraschung Schaumwein, beim Gastgeber bedankte sich der Vorstand mit einem Jubiläumsgeschenk – einer Popcorn- Maschine. Musikalisch umrahmt wurde der offizielle Festakt durch das Bläser-Quartett Fanfare Terrible.

Über das Quartier hinaus spürbar
Die «drohende Vereinsamung» sei der Grund gewesen, dass sich ein paar Mutige zusammenfanden und einen Quartierverein gründeten, hielt Martin Schneider, Goldbächler, Gemeinderat und Gewerbetreibender, in einer kurzen Laudatio fest. Das Lädelisterben habe damals dramatische Züge angenommen, erinnerte Schneider. «Bäckerei und Drogerie verschwanden, dem Bahnhof wurde die Besatzung entzogen, und das Restaurant Schiffli schloss seine Tore.» Der Quartierverein habe von Anfang an Möglichkeiten geschaffen, um sich zu treffen und zu begegnen.
«Der QVG ist heute sehr präsent und auch über das Quartier hinaus spürbar», würdigte der Redner. Trotz der «neuen Anonymität», die durch Handys, E-Mails und soziale Medien entstanden sei, zweifelte Schneider nicht an der Daseinsberechtigung des Quartiervereins. Ein aktiver Vorstand und ein reges Vereinsleben würden dies immer wieder aufs Neue beweisen.
«Unser einziges Ziel besteht darin, Leute aus dem Quartier miteinander in Kontakt zu bringen. Und das erreichen wir, indem wir alle zwei Monate einen Anlass durchführen», erklärt die Präsidentin Denise Perret am Rand der Feierlichkeiten. Zu den Hauptpfeilern im Aktivitätenprogramm zählen die Adventsfenster, der Brunch auf dem Schiffsteg Goldbach sowie das Quartierfest. Letztere beiden Anlässe finden alternierend im Zwei-Jahres-Rhythmus statt.

Tiefer Mitgliederbeitrag
Nach wie vor sei der Quartierverein in der glücklichen Lage, dass er von vielen alteingesessenen Goldbächlern unterstützt werde – sei dies in finanzieller oder materieller Hinsicht. «Dadurch können wir unseren Mitgliederbeitrag und das Budget tief halten », so Perret.
Und weiter erzählt die ehemalige Stadtbewohnerin: Der Beitritt zum Quartierverein habe ihr beim Akklimatisieren sehr geholfen.



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