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05.07.2018 Von: Karin Steiner

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Bald wird im «St. Raphael» wieder operiert


Neubau mit Keramikfassade: Ansicht auf den geplanten Haupteingang der «St. Raphael»-Nachfolgeklinik in der Nähe des Rumensees. Visualisierung: WR Architekten AG mit nightnurse images gmbh

Die Klinik Pyramide plant, per 2022 ihren bisherigen Standort im Zürcher Seefeld zu verlassen und nach Itschnach umzuziehen.

Seit 1999 ist die Klinik am See Mehrheitsaktionärin des ehemaligen Küsnachter Spitals St. Raphael. Bereits 2009 gab es ein Projekt für ein Nachfolgespital, das jedoch nicht realisiert wurde. Seither stehen die Räumlichkeiten in der Nähe des Rumensees leer. Nun soll wegen knapper Platzverhältnisse die «Pyramide» im Zürcher Seefeld Ende 2021 aufgegeben und nahtlos in einem Neubau in Küsnacht weitergeführt werden.
Die neue Klinik soll insgesamt 5 Operationssäle sowie 66 Einer- und Zweierzimmer umfassen. Pro Jahr sind zwischen 3000 und 5000 operative Eingriffe geplant. Das Spektrum ist breit gefächert und reicht von allgemeiner Chirurgie, über Urologie und Radiologie bis hin zu Schönheitsoperationen.
Ihre Kubatur entspreche weitgehend dem ursprünglichen Projekt, sei jedoch in der architektonischen Ausformulierung mit einer eleganten Keramikfassade dem heutigen Zeitgeist angepasst worden, wie die Trägerschaft in einer Mitteilung schreibt. «Das Bauprojekt fügt sich optimal in das Gelände in Itschnach ein und bietet als neuer Standort der Klinik Pyramide ideale Voraussetzung», findet Dr. med. Cédric A. George, Gründer und medizinischer Leiter, und ergänzt: Mit der Standortverlegung könne auch die lange medizinische Tradition der Klinik St. Raphael weitergeführt werden. Im Zuge der Realisierung legen die Eigentümer grossen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Anwohnern, wie Dr. George betont: «Wir werden alles daransetzen, dass die neue Klinik einen Mehrwert für die Gemeinde, die Anwohner, das lokale Gewerbe und die Bevölkerung von Küsnacht bringt.»

Aus Denkmalschutz entlassen
Ende Mai hat die Baukommission grünes Licht gegeben und die Bewilligung für das geplante Bauprojekt erteilt. Um den Ausbau der Klinik zu ermöglichen, hat der Gemeinderat gleichzeitig die Villa Nager, das Hauptgebäude des früheren Spitals, aus dem kommunalen Denkmalschutz entlassen.



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