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25.07.2018 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Mutter und Tochter verpflegen die Badegäste


Denise Niederberger (l.) und Marcelle Witter am Katzensee. Foto: pm.

Am Kiosk Katzensee können Badegäste Menüs und vieles mehr geniessen. Für den Restaurantbetrieb sind seit über zwei Jahren Denise Niederberger und ihre Tochter Marcelle Witter verantwortlich.

Trotz eher windigem und etwas kühlerem Wetter sind auch an diesem Nachmittag einige Gäste in der Badi Katzensee. Auf dem Spielplatz tummeln sich Kinder. Im warmen Seewasser hat es relativ wenige Leute. «Wir haben viele Stammgäste», betont Denise Niederberger, die den Kiosk Katzensee seit 36 Jahren führt. Diese würden von März bis November an den Katzensee kommen, wenn das Wetter einigermassen gut sei.

Schon als Kind dort gearbeitet
Seit gut zwei Jahren ist auch die Tochter von Denise Niederberger, Marcelle Witter, vor Ort. «Ich habe vor drei Jahren meinen Job bei der Bank gekündigt», erzählt sie. Als zwei Mitarbeiter des Kiosks kündigten, fragte Denise ihre Tochter, ob sie an den Katzensee kommen möchte, um da zu arbeiten. So übernahm Marcelle im April 2016 die Morgenschicht: «Ich bin im Gegensatz zu meiner Mutter eine Frühaufsteherin. Deshalb kam mir die Morgenschicht gelegen.» Sie beginnt zwischen 8.30 und 9.30 Uhr. «Ich arbeite mit meiner Mutter täglich jeweils drei bis vier Stunden über Mittag und am Nachmittag zusammen. Dazwischen telefonieren wir viel.» Am Morgen ist Marcelle die Chefin und in der Abendschicht Denise.
Für den Einkauf ist Denise zuständig. «Wenn Marcelle mehr Vollkornbrötli oder anderes braucht, meldet sie mir das und ich passe den Einkauf entsprechend an.» Denise bleibt abends manchmal bis 23 Uhr. Sie freut sich sehr, dass ihre Tochter zusammen mit ihr arbeitet. «Es ist eine super Lösung.»

Marcelle hat schon als Kind am Katzensee geholfen. Aber nicht nur das. Denise und sie gehen auch gemeinsam in die Ferien, verbringen Weihnachten zusammen oder unternehmen sonst viel Gemeinsames. «Wenn wir nicht zusammen auskommen würden, würde ich gehen», hält Marcelle fest. Zwar verdient sie bei dieser Tätigkeit weniger als bei der Bank. Aber: «Diese Arbeit macht mir viel mehr Spass.» Die Arbeit sei jedoch körperlich anstrengend. Man stehe sehr lange und deshalb würden manchmal die Beine schmerzen. Nicht ganz einfach sei es beim Kochen. Dort helfe Denise mit.

Angebot erweitert
Während der Saison sind um die zehn Teilzeitmitarbeiterinnen und -mitarbeiter am Katzensee tätig. Offen ist der Kiosk Katzensee jeweils von zirka 8.30/9 Uhr bis 22.30/23 Uhr. Vor allem sonntags hat es häufig sehr viele Leute. Dann kann es sein, dass man manchmal ein bisschen länger aufs Essen warten muss.
Das Angebot umfasst ein bis zwei Menüs zur Mittagszeit und abends. Auch Vegetarier kommen nicht zu kurz. Zusätzlich gibt es zahlreiche andere Gerichte im Angebot, von Spiessli über Hotdogs und Salate bis zu Patisserie. Und natürlich gibt es eine Auswahl an Getränken. Das Angebot wurde in den vergangenen Jahren stark erweitert. «Heute sind wir eigentlich nicht mehr ein Kiosk, sondern ein Restaurantbetrieb», hält Denise fest.

Einen Wunsch haben Denise und Marcelle an die Badegäste und vor allem auch an die Jugendlichen, die sich dort abends aufhalten. «Tragt Sorge zur Umwelt und zur Infrastruktur.»



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