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26.07.2018 Von: Toni Spitale

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Schifflände soll attraktiver werden


Mittels Pilotversuchen will der Gemeinderat herausfinden, welche Angebote im künftigen Bistro des Schiffwartehauses gefragt und erfolgversprechend sind. Foto: Toni Spitale

Erlenbachs Gemeinderat will die Schifflände neu gestalten. Das Vorhaben – welches auch eine ökologische Aufwertung des Dorfbaches beinhaltet – soll insgesamt 3,6 Millionen Franken kosten.

Als eines seiner wichtigsten Legislaturziele 2014–2018 bezeichnete der Gemeinderat von Erlenbach die Sanierung, Neugestaltung und Aufwertung der Schifflände. Nun liegen dazu zwei Bauprojekte vor, über welche die Stimmberechtigten voraussichtlich an der Gemeindeversammlung im November befinden werden.
Geplant ist, die Schiffländestrasse und den Platzbereich direkt am See neu zu gestalten und mit einem Pflastersteinbelag zu versehen. Zudem soll der heutige Tempo-30-Bereich einer fussgängerfreundlichen Begegnungszone weichen. Weiter ist vorgesehen, die Stützmauer am rechten Bachufer des Dorfbaches im seenahen Bereich durch Sitzstufen zu ersetzen. Gleichzeitig soll der obere Bachteil ökologisch aufgewertet und mit einer Böschung versehen werden.
Die Realisierung werde rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen und dürfte den Steuerzahler 3,6 Millionen Franken kosten, wie der Gemeindeschreiber Hans Wyler auf Anfrage mitteilt. Der Gemeinderat rechnet damit, mit der Ausführung im ersten Quartal 2020 zu beginnen. Voraussichtlich an der Gemeindeversammlung im November werden die Stimmberechtigten über die beiden Projekte befinden. Zwei Projekte sind es deshalb, weil der Revitalisierung des Dorfbaches einerseits und der Neugestaltung der Schifflände andererseits unterschiedliche gesetzliche Verfahren zugrunde liegen.

Denkpause in Sachen Gastronomie
Nicht Bestandteil der beiden Projekte ist die beabsichtigte Umnutzung des Schiffwartehauses als Bistro, wie der Gemeinderat weiter mitteilt. «Nebst denkmalpflegerischen Aspekten – ein Umbau ist, wenn überhaupt, nur mit grossen Auflagen bewilligungsfähig und verursacht zudem hohe Kosten – sprechen auch gastronomische Überlegungen für eine Denkpause, da sich dort mit einem autonomen Betrieb kaum erfolgreich wirten lässt», heisst es von offizieller Seite. Nichtsdestotrotz will der Gemeinderat weitere Abklärungen über die Nutzungsmöglichkeiten des Schiffwartehauses treffen. Mit der geplanten Sanierung und Neugestaltung der Schifflände seien auch alle erforderlichen Infrastrukturen vorgesehen, um dort später einen Bistrobetrieb zu ermöglichen.
Bis dahin seien Pilotversuche während der Sommersaison geplant, beispielsweise mit «fliegenden Glaceoder Crêpewagen» oder mit Catering- Angeboten im Warteraum des Gebäudes. Damit will die Gemeinde herausfinden, was an der Schifflände gastronomisch gefragt ist und was dort eine reelle Chance auf einen unternehmerischen Erfolg hat.



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