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29.08.2018 Von: Pascal Wiederkehr

Zürich 2

Schwimmer verhindern Halt in Wollishofen


Dieses Mal konnten die Passagiere einsteigen – doch nicht jedes Kursschiff kann fahrplanmässig an der Station Wollishofen halten. Schuld daran sind Schwimmer, die sich unmittelbar beim Schiffsteg aufhalten. Foto: pw.

Ein Ärgernis: Sechs Personen stehen pünktlich an der Schiffstation Wollishofen und warten auf ihr Schiff. Doch statt zu halten, fährt dieses einfach vorbei. Das hat einen Grund.

Es ist 15.24 Uhr, und eigentlich sollte jetzt ein Schiff an der Station Wollishofen anlegen. Das kommt zwar, hält aber nicht und fährt vorbei. Die sechs wartenden Personen bleiben verdutzt am Steg zurück, berichtet eine Leserin. Dabei handelt sich um keine Ausnahme, wie eine Anfrage bei der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) zeigt. «In diesem Sommer konnte die Schiffstation Wollishofen vier Mal nicht angefahren werden», bestätigt Mediensprecherin Wiebke Sander. An anderen Stationen entlang dem Zürichsee ist dieser Fall gemäss der ZSG noch nicht vorgekommen.

Grundsätzlich sei es so, dass die Schiffsführer jede Anfahrt an eine Station prüfen und situativ entscheiden. Wenn sich beispielsweise Schwimmer im Weg befinden oder unmittelbar beim Schiffsteg aufhalten, dann werde die Anfahrt abgebrochen. «Diese Entscheidung trifft immer der Schiffsführer», so Sander.

Schwimmen verboten

Gleich beim Schiffsteg befinden sich das Gemeinschaftszentrum und eine öffentliche Freizeitanlage. Manchmal benutzen Badende den Steg als Sprungturm, obwohl dies verboten ist. Zwar weist eine Tafel auf das Schwimmverbot hin – das scheint allerdings nicht zu reichen.

Sind die Schwimmerinnen und Schwimmer manchmal zu unvorsichtig? «Ja, es braucht eine stärkere Sensibilisierung der Schwimmer. Per Gesetz ist es verboten, im Umkreis von 100 Metern um einen Schiffssteg herum zu schwimmen. Viele unterschätzen die Dimensionen eines Kursschiffs und die Gefahren, die davon ausgehen», betont Sander.
Passagiere an Bord würden mittels Lautsprecherdurchsage informiert. An Land gebe es jedoch keine Information. «Dies wäre gar nicht umsetzbar, da der Schiffsführer jeweils situativ entscheidet, ob eine Schiffsstation angefahren werden kann», so die Mediensprecherin.



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