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29.08.2018
Züriberg

«Vorschlafen, denn die Nacht wird lang»


Die Türen stehen in Zürcher Museen am kommenden Samstag weit offen für interessierte Besucherinnen und Besucher – wie hier in der Villa Patumbah, dem Heimatschutzzentrum. Foto: Florian Bachmann/zvg.

Am Samstag, 1. September, ist es wieder so weit: 48 Zürcher Museen öffnen zu ungewohnter Zeit ihre Tore und laden ein zu einer lebendigen nächtlichen Entdeckungsreise.

Kunst, Architektur, Design, Kulturgeschichte, Naturwissenschaft, Technik, Medizin, Pflanzen und Tiere: Die bunte Palette der Zürcher Museen hat für jeden Geschmack etwas dabei. An der Langen Nacht werden die Sammel-, Dauer- und Sonderausstellungen angereichert mit einem facettenreichen Rahmenprogramm aus Führungen, Performances, Konzerten, Lesungen sowie köstlichen kulinarischen Angeboten.

Erste Museen öffnen um 18 Uhr
Erstmals öffnen an der diesjährigen Langen Nacht zehn Museen bereits um 18 Uhr. So z. B. das Heimatschutzzentrum in der Villa Patumbah, wo man im offenen Atelier bunte Seilbähnli basteln und schweben lassen kann. Ein Parkparcours um 18.30 Uhr schickt Familien mit einem alten Gartenplan auf Spurensuche. Auch im Mühlerama lässt sich die Nacht früh starten. Die neue Ausstellung «Was essen wir morgen? Proteine für die Welt» rückt Insekten in den Fokus. Spannende Führungen, Gespräche mit Experten und Slam Poetry widmen sich dem, was da kreucht und fleucht. Auch beim kulinarischen Angebot wird das Thema nicht ausgeklammert. Aber keine Angst, es gibt auch Pizzen mit langer Teigführung.
Wer sich bei seiner Museumstour aufs Seefeld konzentrieren will, besucht noch das Nonem (Nordamerika Native Museum), das Atelier Hermann Haller und das Johann-Jacobs- Museum. Auch ein Abstecher in den Botanischen Garten lohnt sich – hat man doch nicht so oft die Gelegenheit, die nächtliche, lauschige Stimmung in den Tropenhäusern zu erleben. Das Programm setzt den inhaltlichen Schwerpunkt auf «Tod und Flora» und erzählt in Lesungen Schräges und Spannendes zu Giftpflanzen und deren Auswirkungen.

Mit Museumsbus von A nach B
Im Kulturama Museum des Menschen werden in unterhaltsamen und lehrreichen Führungen unterschiedliche Essensthemen unter die Lupe genommen. Passend zur neuen Sonderausstellung «Wer is(st) denn da?», die in unsere kulinarische Vergangenheit blickt. Da darf natürlich auch das kulinarische Angebot nicht fehlen, das Köstlichkeiten aus der Römerzeit bereithält.
Am Zürichberg kann mit dem Atelier Righini-Fries die Wirkungsstätte dieser Künstlerfamilie besucht werden, wo aktuell die Werke der verschiedenen Akteure im Vergleich gezeigt werden. Ein Wettbewerb, eine lyrisch-musikalische Lesung und Kurzführungen finden ergänzend statt.
Dafür, dass die Wege zu den Museen kurz bleiben, sorgt einmal mehr die VBZ mit den Museums-Bus-Shuttles, die ab 19 Uhr auf sechs Linien ab Hechtplatz in alle Richtungen ausschwärmen.
Auf der übersichtlichen Website www.langenacht.ch kann man seine nächtliche Entdeckungsreise im Vorfeld planen. Die Zürcher Museen laden zudem ein, seine Eindrücke und Erlebnisse auf Social Media über #langenacht18 zu teilen und so eine bunte Bildergalerie auf www.langenacht.ch mitzugestalten.



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