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12.09.2018 Von: Theo Phon

Züriberg

FC Seefeld weiterhin makellos


Gegen Schluss drückte Seefeld mit Vehemenz auf das Siegtor, mit Monty Hänni (Nr. 10) am Ball und dem lauernden Yann Meyer (11) dahinter. Foto: Theo Phon

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel ist die Bilanz der Riesbächler weiterhin makellos. Monty Hänni war mit einem Hattrick Mann des Spiels, wobei sein erster Treffer im eigenen Netz landete.

Der FC Seefeld reiste mit viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel auf dem Chlösterli in Urdorf. 18 Tore waren den Riesbächlern in den ersten beiden Spielen gelungen und die Verteidigung hatte bis anhin nur zwei Tore zugelassen. Unbesiegt war bis Sonntagmorgen auch der FC Urdorf, weshalb es auf dem Chlösterli bei prächtigem Herbstwetter zu einer spannenden Partie kam.
Beide Teams stiegen engagiert ins Spiel. Die Partie wurde hart und teilweise ruppig geführt, was immer wieder zu Spielunterbrechungen und Freistössen führte.

Erst ein Eigentor ...
Ein Freistoss aus guter Position brachte den Gastgebern in der 26. Minute denn auch die Führung. Einen vom Urdofer Schützen scharf getretenen Ball lenkte der Ur-Seefelder Monty Hänni mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Lattenkreuz ab. Damit war die Partie lanciert. Die Riesbächler rissen in der Folge das Spieldiktat an sich. Die robusten Urdorfer hielten dagegen. Immer wieder versuchten die Gäste, mit Steilpässen die Stürmer Dössegger, Jacob und Bischofberger zu lancieren, ohne dass daraus bis zur Pause etwas zählbares resultierte.

... dann eine Doublette
Hänni war es anzumerken, dass er seinen Lapsus wettmachen wollte. Und seine Bemühungen wurden belohnt: In der 59. Minute erlief er sich einen aus der eigenen Platzhälfte geschlagenen Ball, düpierte rund 10 Meter vor dem Strafraum den Urdorfer Torwart und zwei Verteidiger und realisierte den Ausgleich.
Mit Vehemenz suchte der FC Seefeld nun das Siegtor. Doch in der 71. Minute leisteten sich die Seefelder Verteidiger einen Schnitzer und es brauchte die ganze Klasse von Torwart Andrin Albonico, um die erneute Führung des Heimteams zu verhindern.
In der 89. Minute wurde der eingewechselte Ionel Doswald mit einem Steilpass lanciert. Seine präzise Hereingabe fand Hänni als Abnehmer und dieser bewies mit dem fünften Saisontor seine bemerkenswerte Frühform. Hinter Lachen/Altendorf und vor Altstetten liegt der FCS nun auf Platz 2 der 2.-Liga-Gruppe 1.
«Nach dem Spiel ist vor dem Spiel», meinte Seefelds Trainer Hesam Mirzai nach dem Schlusspfiff. Nächster Gegner der Riesbächler ist der schwach in die Saison gestartete FC Witikon. Das Derby will der FC Seefeld unbedingt gewinnen – es darf mit einem grossen Zuschaueraufmarsch auf der Festung Lengg gerechnet werden.



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