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03.10.2018 Von: Gian-Andri Baumgartner

Zürich 2

Neuzuzüger lernen Wollishofen kennen


Etwa 90 Neuzuzüger zeigten sich an ihrem neuen Quartier interessiert und nahmen am Anlass teil. Foto: gab.

Das Angebot stiess bei den Neo-Wollishofern auf grosses Interesse: Der Neuzuzügeranlass des Quartiervereins führte von der Kilchbergstrasse zum GZ am See.

1700 Menschen sind im letzten Jahr neu nach Wollishofen gezogen, was gemäss Martin Fischer vom Quartierverein eine überdurchschnittlich hohe Zahl darstellt. Um diesen Neuzuzügern den Start an ihrem neuen Wohnort zu erleichtern, organisierte der Quartierverein Wollishofen auch in diesem Jahr einen Neuzuzügeranlass. Die hohe Zahl an neu Zugezogenen schlug sich beim Anlass nieder: Etwa 90 Personen meldeten sich an, weshalb der Quartierverein entschied, den Rundgang durch Wollishofen in drei Gruppen durchzuführen.

Ausgangspunkt der Führung war der Stand des Quartiervereins am Wollimärt in der Kilchbergstrasse, von wo die anwesenden Neuzuzüger zuerst von Gruppenleiter und Quartiervereinsmitglied Martin Fischer zur alten reformierten Kirche geführt wurden. Danach ging es weiter auf den Egg-Hügel zur neuen reformierten Kirche, wo Fischer die Neuzuzüger über die Geschichte Wollishofens und den Widerstand der Bevölkerung gegen die Eingemeindung in Zürich informierte: «Die Eingemeindung wurde von den Wollishofern deutlich abgelehnt. Das Bundesgericht wollte davon aber nichts hören und zwang Wollishofen praktisch dazu, seine Unabhängigkeit aufzugeben und sich 1893 Zürich anzuschliessen», so Fischer.

Schon lange besiedelt
Nach diesem Exkurs in die Geschichte ging die Führung dem Egg-Hügel entlang, dessen Hänge als gesetzlich festgelegte Freihaltezone vor Überbauung geschützt sind, zum Ortsmuseum Wollishofen. Dort erzählte Fischer von den Exponaten im Museum und vom in Wollishofen betriebenen Weinbau. Dieser sei nach einem längeren Unterbruch kürzlich vom Verein «Wollishofer Wein» wieder aufgenommen worden, wobei sich das Weinbaugebiet an einem Hang in unmittelbarer Nähe des Ortsmuseums befindet.
Das Seeufer bildete den letzten Teil des Rundgangs. Von der «Stämpfli Boats»-Werkstatt, deren Ruderboote schon von Olympiasiegern genutzt worden waren, ging der Weg zunächst zum Cassiopeia-Steg beim Strandbad Wollishofen. Der geplante Halt auf dem Steg musste allerdings auf das Festland verschoben werden. «Auf dem Steg wären wir durch die Grösse der Gruppe ein Verkehrshindernis gewesen», erklärte Fischer. So erzählte er auf dem Festland von den Funden im Strandbad Wollishofen, die darauf hindeuten, dass dieses Gebiet am Zürichsee seit etwa 4800 Jahren von Menschen besiedelt ist. Zudem wies er darauf hin, dass «die Badi Wollishofen zwar anders als das Strandbad Mythenquai keinen Sandstrand hat, aber kleiner und persönlicher ist».

Am anschliessenden Apéro im GZ Wollishofen informierten das Gemeinschaftszentrum und der Quartierverein über ihre Angebote und Aktivitäten für die Quartierbewohner. Zudem erhielten die Neuzuzüger die Gelegenheit, an ihrem neuen Wohnort Kontakte zu knüpfen.



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