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25.10.2018
Küsnachter, Küsnachter Amtlich

Nach der Versammlung Glühwein trinken


Sanierung notwendig: Das Zumiker Gemeindehaus am Dorfplatz ist in die Jahre gekommen. Foto: zvg.

Erstmals seit einigen Jahren erhofft sich Zumikon 2019 wieder einen positiven Abschluss. Auf die vorgesehene Steuererhöhung will der Gemeinderat verzichten. Weiter soll das Gemeindehaus im nächsten Jahr erneuert werden.

Die Erfolgsrechnung 2019 rechnet bei einem Aufwand von 67,46 Millionen Franken (Budget 2018: 71,0 Millionen) und einem Ertrag von 67,69 Millionen (Budget 2018: 69,41 Millionen) mit einem Ertragsüberschuss von 0,23 Millionen Franken (Budget 2018: Aufwandüberschuss 1,59 Millionen). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahresbudget basiert hauptsächlich auf einer deutlichen Reduktion des Aufwands (minus 3,54 Millionen.). Die Hauptgründe dafür liegen bei den um rund 1,67 Millonen tieferen Abschreibungen, sowie beim um zirka.0,55 Millionen tiefer budgetierten Finanzausgleich.

Steuerfuss bleibt bei 85 Prozent
Der tiefere Aufwand bei den Abschreibungen kommt aufgrund der neuen Abschreibungsmethoden (Wechsel von degressiver zu linearer Methode) nach durchgeführtem Restatement zustande. Die Nettoinvestitionen belaufen sich für 2019 auf total 8,44 Millionen (Budget Vorjahr: 9,59 Millionen).
In der im Frühjahr 2017 erstellten und kommunizierten rollenden Finanzplanung wurde für die Jahre 2019 und 2022 eine Steuererhöhung um je drei Steuerprozente ins Auge gefasst. Aufgrund des positiven Budgets für das Jahr 2019 sieht der Gemeinderat für das kommende Jahr von einer Steuererhöhung ab. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung deshalb, den Steuerfuss bei 85 Prozent zu belassen.
Die für die nächsten Jahre bevorstehenden grossen Investitionen verlangen aber auch weiterhin nach einer regelmässigen exakten Betrachtung der Entwicklung des Finanzhaushalts.

Teilerneuerung Gemeindehaus
Die Gemeindeverwaltung konnte vor rund 40 Jahren ein neues, damals modernes Verwaltungsgebäude beziehen. Wie alle Bauten unterliegt auch das Gemeindehaus einem ständig fortschreitenden Alterungsprozess. Bis heute wurden lediglich punktuell die dringendsten Erneuerungen ausgeführt. Die nun fällige Gesamterneuerung im Innern dient in erster Linie dem Werterhalt.
Die Erneuerung erfolgt in zwei Etappen. Die erste, für 2019 geplante Etappe umfasst die Erneuerung des Gebäudeinnern. Die zweite Etappe (Gebäudehülle und Mietwohnungen im 3. Obergeschoss) ist für das Jahr 2028 geplant. Wegen der unterschiedlichen Dringlichkeit der Arbeiten ist die Etappierung für den Gemeinderat sinnvoll. Angesichts eines insgesamt erheblichen Erneuerungsbedarfs der Gemeindeliegenschaften braucht es zudem eine gleichmässige Verteilung, das heisst eine gegenseitige Abstimmung mit den kommenden Investitionen.

10 Prozent des Gebäudewerts
Für die im Jahr 2019 vorgesehene Teilerneuerung beantragt der Gemeinderat einen Ausführungskredit von 1,24 Millionen Franken. Dies entspricht einem Anteil von rund 10,8 Prozent des Gebäudeversicherungswerts von 11,45 Millionen. Damit werden die steigenden Unterhaltskosten und die punktuellen Anpassungsarbeiten aufgefangen und der Innenausbau kann auf einen einheitlichen Stand gebracht werden. Die Unterhaltsquote wird sich dadurch wieder auf einen normalen Wert reduzieren. Für die Ausarbeitung des Erneuerungsprojekts wurde das Architekturbüro Reiser und Partner Architekten GmbH, Zumikon, beauftragt.

Keine Container-Provsiorien
In der Projekterarbeitung wurden mehrmals Streichungen vollzogen und das schlussendliche Projekt auf das Notwendigste reduziert. So wurde beispielsweise auch auf eine temporäre Auslagerung der zu erneuernden Verwaltungsbereiche (zum Beispiel mittels Provisorien in einem Container oder unter Anmietung von externen Räumen) verzichtet; die Erneuerung soll unter laufendem Betrieb erfolgen.
Ebenso wurde auf eine teure Raumkühlung verzichtet. Damit konnte eine Vorlage ausgearbeitet werden, welche lediglich die wirklich notwendigen Arbeiten umfasst und trotzdem ermöglicht, das Gemeindehaus auch für den nächsten Lebenszyklus von 30 bis 40 Jahren möglichst optimal zu nutzen. Damit kann auch die Anforderung des sorgsamen Umgangs mit den zur Verfügung stehenden Mitteln im Rahmen einer vorausschauenden Langzeitplanung erfüllt werden. Bei Zustimmung der Stimmberechtigten ist es vorgesehen, die Teilerneuerung im Jahr 2019 auszuführen. Es wird mit einer Bauzeit von zirka sechs Monaten gerechnet. Der Gemeinderat hat im August 2017 beschlossen, die Budgetgemeindeversammlung vom Dezember 2018 ausnahmsweise an einem Samstag durchzuführen. Damit möchte er ausprobieren, ob so zusätzliche Personen zur Teilnahme an dieser urdemokratischen Veranstaltung ermuntert und somit der Teilnehmerkreis erweitert werden kann. Die breitere Abstützung der Entscheide ist politisch wünschenswert.

Adventsmarkt im Anschluss
Gleichzeitig wurde der Termin des alljährlichen Adventsmarkts auf dem Dorfplatz ebenfalls auf den Samstag, 8. Dezember, festgelegt. Damit besteht nach der Gemeindeversammlung die Möglichkeit, weihnachtliche Einkäufe am Markt zu tätigen oder bei Wurst, Guetzli und Glühwein noch über die an der Versammlung gefällten Entscheide zu diskutieren.
Gemeinerat Zumikon



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