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01.11.2018 Von: Florian A. Lehmann, SC Küsnacht

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

SCK-Oldies hinterlassen Spuren im Engadin


Die Küsnacht Senioren zusammen mit dem Team Pallojussit Oldtimers aus Finnland. Foto: zvg

Mitte Oktober fand im Oberengadin erstmals der «St. Moritz Cup» statt. Beim internationalen Eishockey-Turnier für die ältesten Senioren nahm auch der SC Küsnacht teil – und erkämpfte sich den dritten Rang.

Das Division-50+-Team des SCK hat definitiv die Lust am Reisen entdeckt. Nach dem gelungenen Trip nach Kanada im vergangenen April verspürten die «Oldtimer» vom See auch Lust, am erstmals durchgeführten internationalen Turnier für «Oldies but Goldies» auf der offenen Eisbahn in St. Moritz teilzunehmen. Die Küsnachter bereuten die Reise ins Oberengadin nicht: Das Wetter war prächtig, der Event sehr gut organisiert, die Spiele verliefen äusserst fair.

Mit einem Ex-ZSC-Star
Die Leistungen des SCK auf dem Eis entsprachen dem Spiegelbild der letzten Saison oder dem Börsengang der letzten Wochen: mal rauf, mal runter respektive mal positiv und dann wieder weniger verheissungsvoll. Aber nur einmal, beim 2:7 gegen die Silver Bullets aus dem kanadischen Winnipeg, fielen die Seebuben auseinander. Auch gegen die bedeutend jüngeren St. Moritzer Senioren verlor der SCK 3:6 und verspielte dabei eine 3:1- Führung. Gegen das taktisch starke finnische Team Pallojussit Oldtimers gab es nach klarer Führung ein 4:4. Beim 6:2 gegen die frankokanadische Equipe Lumberjacks feierte der SCK endlich den verdienten ersten Sieg. Am Ende traten die Küsnachter im Spiel um Rang 3 nochmals gegen die Finnen an und gewannen das spannende Duell mit 5:4 nach Penaltys. Ex-ZSC-Publikumsliebling Tomas Hurcik verwertete den entscheidenden Penalty, Goalie Stefan Metzler wuchs im Spiel und im Shootout über sich hinaus.
Auch sonst hinterliess der SCK Spuren im Ort der Winterspiele von 1928 und 1948. Der GM (General Manager) des Teams, Jörg Flückiger, wurde Topskorer des Turniers, die «eingeborenen» St. Moritzer Remo Torri und Marco Triulzi erwiesen sich als sichere Torschützen respektive Passgeber mit viel Übersicht, und Captain Markus Lüber führte die Mannschaft souverän durch das Turnier. Pech hatten Peter Koenig, Bruno Peter und Markus Schnyder, die wegen Verletzungen das Turnier nicht zu Ende spielen konnten.

Nächste Teilnahme geplant
Der SCK steigerte sich im Verlauf des Turniers einmal mehr und trat letztlich mit einem feinen dritten Platz und einer schönen Medaille im Gepäck am dritten Tag die Heimreise an. Und zu Recht bedankte sich der Küsnachter GM «George Fluckinger», wie er vom kanadischen Turnierchef liebevoll genannt wurde, vor allen Mannschaften für die tolle Organisation von Peter L. Cardo und dessen Crew. Es zeichnet sich ab, dass dies nicht die letzte Teilnahme des SCK an diesem freundschaftlich verlaufenen Turnier im Engadin, das von den Kölnern Huskies gewonnen wurde, gewesen ist.



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