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07.11.2018 Von: Theo Phon

Züriberg

Spiel der wenigen Chancen


Kaum ein Durchkommen: FCS-Spieler Guido Bischofberger im Zweikampf.

Der FC Seefeld wollte sich weiter an der Spitze festsetzen. Dafür waren im Duell gegen den Stadtrivalen FC Red Star allerdings Punkte nötig.

Nach fast der Hälfte der Spielzeit entwickelt sich ein enger Spitzenkampf der fünf stärksten Teams in der 2. Liga Regional Gruppe 1. Und der FC Seefeld spielt zur Freude der grossen Anhängerschaft mit seinem jungen Team frech ganz vorne mit. So besuchte die 1. Mannschaft des FC Seefeld am Sonntag das im Mittelfeld platzierte zweite Team des FC Red Star Zürich auf der Allmend mit klarem Ziel: Drei Punkte mussten her.

Riesbächler kamen nie ins Spiel
Vielleicht war es dieser Erwartungsdruck, der dem Spiel der Riesbächler die übliche Eleganz und Spielfreude nahm. Sicherlich hat die taktisch gut aufgestellte Red-Star-Truppe ihren Teil zu einem über lange Zeit zähen Spiel beigetragen. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld und versuchten immer wieder, ihre Spitzen steil aus der hart umkämpften Mittelzone zu lancieren, ohne dass es zu nennenswerten Abschlussszenen kam.
Auch das frühe Stören der Seefelder in der gegnerischen Hälfte führte nicht zum erhofften Erfolg. Ein eleganter Schlenzer von Guido Bischofberger von der linken Strafraumgrenze, welcher am Torhüter, aber leider auch am rechten Pfosten vorbeisegelte, war somit die einzige nennenswerte Chance der ersten 20 Minuten. Den besten Abschluss der Hausherren durch Sven Vonderlinn entschärfte Seefeld Hüter Luca Cedeno in dem er aus seinem Kasten eilte und den Schussversuch mit hervorragendem Reflex entschärfte.

Penalty führte Red Star auf die Siegerstrasse
Es war keine Überraschung, dass das erste Tor der Partie in der 35. Minute durch einen Penalty markiert wurde. Die sonst solid organisierte Seefeld Verteidigung foulte den bis dahin unglücklich agierenden Flügel Caurua Nogueira ohne zwingende Notwendigkeit, und Marco Schmid erzielte vom Punkt ohne Probleme das 1:0 für die Heimmannschaft.
Die Riesbächler kamen motiviert aus der Kabine, und bereits nach wenigen Minuten lancierte der rechte Aussenverteidiger Nino Scherrer die Aufholjagd mit einem energischen Vorstoss über die Flanke. Sein gezielter Abschluss ins nahe Eck konnte der Red-Star-Goalie jedoch ins Out ablenken.
Die Offensivbemühungen der Seefelder öffnete nun auch Räume für die Gegner. Ein Ballverlust der Gäste in der 65. Minute und ein schnell über den linken Flügel vorgetragener Konter mit tollem Abschluss durch Max Wehrli brachten das Heimteam 2:0 in Führung. Der FC Seefeld suchte in der Folge mit Vehemenz den Anschlusstreffer, der aber einfach nicht gelingen wollte.
Da auch der Leader Lachen/Altendorf am Sonntag verlor, gehen die Riesbächler als Tabellendritter ins letzte Spiel vor der Winterpause. Mit einem Sieg auf der heimischen «Festung Lengg» will die junge Truppe um das Trainerduo Mirzai/Kaufmann auf einem Spitzenplatz überwintern.



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