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05.12.2018
Zürich West

Albisrieden ist in Adventsstimmung


Kränze und Kerzen finden am Tag vor dem 1. Advent regen Anklang. Foto: Heinz Schluep

Glühwein, Chäsbrätel, Marroni und sinnliche Weihnachtsmusik machten den jährlichen Adventsmarkt im Albisrieder Dorf am Samstag zu einem gelungenen Anlass für einheimische und auswärtige Besucher.

Patrizia Jaeggi

Bei prachtvoller Wintersonne und angenehmer Kälte drängte sich viel Volk zwischen den Marktständen durch. Passend zum Adventsbeginn haben sich Organisationen, Geschäfte und Privatpersonen mit ihren zum Teil von Hand gefertigten Produkten vor der alten Kirche in Albisrieden versammelt und freuen sich über die zahlreichen Besucher. Die Stände sind mit Tannenzweigen und Glitzerdeko geschmückt. Man sieht den Aufwand und die Mühe, die sich die Standbetreiber bei der Gestaltung ihrer Stände gemacht haben, auf den ersten Blick. Der schönste Stand gewinnt am Ende des Markttags einen Preis.

Kinder verzierten Lebkuchen

Viele der Stände spenden ihren Erlös an Wohltätigkeitsorganisationen oder Spitäler. «Der Verkauf der Produkte läuft sehr gut. Und die Gestecke und Kränze, welche meine Tochter nicht verkaufen wird, werden wir an das Altersheim weitergeben», erklärt eine Anwohnerin aus Altstetten. Sie besucht den Markt, da ihre Tochter hier einen Stand mit Weihnachtskränzen und Weihnachtsdekoration betreibt.

Sie hat ihr beim Fertigstellen der Verkaufsprodukte geholfen und sie bei den Vorbereitungen unterstützt. Zudem haben ihre Enkel im Schülerchor Mooskidos auf dem Markt gesungen. «Ich besuche seit vielen Jahren den Adventsmarkt regelmässig. Leider ist die Anzahl Stände dieses Jahr eher spärlich ausgefallen», bedauert die Anwohnerin. Laut dem Gewerbeverein Albisrieden, welcher den Adventsmarkt organisiert, sind dieses Jahr 28 Stände beteiligt. «Jedermann kann einen Stand betreiben», so die Vize-Präsidentin des Gewerbevereins, Sonja Gallmann. Auch die Kinderkrippe Albisrieden hat heuer nach einer kleineren Pause wieder einen Stand gestellt. Sie haben mit den Kindern Lebkuchen gebacken und sie weihnachtlich dekoriert. Nicht ohne Grund tummeln sich nun viele Kinder um ihren Stand herum. Einerseits können diese noch direkt vor Ort nach Lust und Laune ihren Lebkuchen dekorieren, andererseits wollen sie die Ergebnisse ihrer langen Vorbereitungsarbeiten bestaunen. «Seit 9 Uhr sind wir hier am Aufstellen. Da wir süsse Leckereien wie Lebkuchen verkaufen, läuft der Verkauf sehr gut. Die Weihnachtsspezialitäten sind wohl besonders gefragt», sagt eine Leiterin der Kinderkrippe Albisrieden. Genau davon gibt es am Albisrieder Adventsmarkt genügend. Viele der Stände verkaufen Glühwein, Punsch, Lebkuchen und Schnaps.

Pünktlich um halb zwei hört man aus der Ferne Hupen und lautes Knattern von Motoren. Sofort steigt die Aufregung am Markt und die Besucher eilen zur Strasse. Das lang ersehnte Highlight der Kinder ist in Anfahrt: Sieben Samichläuse auf Harleys brausen mit lauter Weihnachtsmusik an den Marktbesuchern vorbei. Danach versammeln sie sich mit ihren kitschig geschmückten Harleys auf dem Adventsmarkt und beschenken die Kinder mit Leckereien.



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