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05.12.2018 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

Andreasturm ist (fast) fertig


Im Eingangsbereich gab es Apéro für die Behördenmitglieder. Foto: kst.

Auf Einladung des Quartiervereins Oerlikon besuchten Behördenmitglieder den Andreasturm und genossen vom 21. Stock aus eine eindrückliche Aussicht auf das nächtliche Zürich Nord. Noch sind nicht alle Stockwerke vermietet.

Peter Muff, Vorstandsmitglied des Quartiervereins Oerlikon und noch bis Ende Jahr bei den SBB im Bereich Marktforschung tätig, erzählte den zahlreich erschienenen Behördenmitgliedern einige Fakten über die SBB im Allgemeinen und den Bahnhof Oerlikon im Speziellen. Dieser ist mit über 100 000 Personen, die täglich hier ein-, aus- oder umsteigen, ein wichtiger Knotenpunkt in der Region. An dieser zentralen Lage plante die SBB deshalb die beiden Bürohochhäuser Andreasturm und Franklinturm.

Erste Mieter eingezogen
Der Andreasturm wurde von 2013 bis 2016 geplant und nach dem Projekt des Architekturbüros Gigon/Guyer gebaut, das schon für den Prime Tower verantwortlich zeichnete. Mit kleiner Verzögerung ist er jetzt mehr oder weniger fertig gebaut. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen. Im Untergeschoss hat Coop ein Geschäft eröffnet, und in den Geschossen 1 bis 12 ist das Ingenieurunternehmen Amstein+Walthert am Einziehen. Die Geschosse 13 und 14 hat das Gesundheitszentrum Medbase, eine Migros-Tochter, gemietet. In ihren Räumen im 14 Stock eröffnet das Waidspital ab 10. Dezember eine Dialysestation für mobile Dialysepatientinnen und -patienten.

Die Geschosse 15 bis 21 sind noch nicht oder noch nicht definitiv vermietet. Auch gibt es noch kein öffentliches Gastronomie-Angebot, wie es ursprünglich geplant war. «Aber wir sind zuversichtlich, dass wir bis Mitte 2019 alles vermieten können», sagte Thomas Rinas von SBB-Immobilien. Nach einem Rückblick auf die Geschichte des Bahnhofs Oerlikon erzählte er vom Bau des Andreasturms, der in rasantem Tempo in zwei Jahren nach oben und gleichzeitig nach unten gebaut wurde. «2017 ist der Turm um ein Geschoss pro Woche gewachsen.»

In der Nähe des Bahnhofs Oerlikon, unmittelbar bei der Regensbergbrücke, will die SBB ein weiteres Bürohochhaus, den Franklinturm, bauen. «Die Baubewilligungen liegen vor, es ist alles bereit, wir können jederzeit mit dem Bau beginnen», so Thomas Rinas. Doch wann dies der Fall ist, bleibt offen. Zuerst will die SBB einen passenden Ankermieter finden wie Amstein+Walthert im Andreasturm.

Im Anschluss an das Referat von Thomas Rinas hatten die Behördenmitglieder Gelegenheit, ein Büro im 21. Stock zu besuchen. Dort oben gab es noch kein Licht und keine Böden, aber dafür bot sich den Besuchern ein imposantes Bild über das boomende Zürich Nord und den Flughafen.



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