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05.12.2018 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

Neubau für Demenz-Patienten eröffnet


Führung mit den Stadträten Andreas Hauri und André Odermatt. Foto: kst.

Nach rund zweijähriger Bauzeit ist der Neubau Haus B auf dem Areal des Pflegezentrums Bombach fertiggestellt. Er ist vollumfänglich auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen ausgerichtet.

Am Freitag haben die Stadträte André Odermatt und Andreas Hauri den Neubau vorgestellt. «Demenz ist eine Herausforderung für die Zukunft», sagte André Odermatt. Das Haus ersetzt das ehemalige Personalgebäude und wurde nach neusten Erkenntnissen über die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen gebaut. 2016 hat der Gemeinderat einstimmig dem 23,7 Millionen Franken teuren Bau zugestimmt und das Volk sagte zu 92,7 Prozent Ja zu dem Projekt. «Zeitlich und finanziell sind wir auf Kurs – die Kosten belaufen sich bis jetzt auf 21,5 Millionen Franken», so André Odermatt. Der Bau sei eine Win-win-Situation für Bau und Betrieb, denn durch die Erweiterung habe das Pflegezentrum Bombach auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit 150 Betten seine ideale Betriebsgrösse erreicht. Das Gebäude wurde so in die Landschaft eingepasst, dass der alte Baumbestand im Park erhalten blieb. Es hat Minergie-Eco-Standard und soll ab 2020 durch den Energieverbund Höngg-West mit Energie versorgt – ein positiver Ausgang der Abstimmung vom 10. Februar 2019 vorausgesetzt.

Viel Bewegungsfreiheit
Der Neubau bietet Platz für 46 Bewohnerinnen und Bewohner. Diese leben zurzeit im Pflegezentrum Irchelpark und werden ab 16. Dezember mitsamt ihren Betreuungspersonen nach Höngg umziehen. Bombach Haus B ist grosszügig gestaltet und bietet sowohl im Freien als auch im Gebäude viel Bewegungsfreiheit, was für Menschen mit einer Demenzerkrankung wichtig ist. Im Haus gibt es keine Sackgassen und Ecken, welche zwar für gesunde Leute eine grosse Orientierungshilfe sind, bei Demenz-Patientinnen und -Patienten jedoch für Unsicherheit sorgen. Die drei Pflegegruppen können sich auf breiten Rundgängen in ihren Abteilungen frei bewegen, haben Zugang zum Garten und zu Gemeinschaftsräumen. Zwischen Haus A und Haus B des Pflegezentrums gibt es einen Verbindungsgang, der die Arbeit für das Pflegepersonal wesentlich erleichtert.



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