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06.12.2018 Von: Urs Weisskopf

Küsnachter, Küsnachter Amtlich

«Das ‹Kick› Dorf ist ein cooles Gebäude»


Am vergangenen Freitag fand die Einweihung des Küsnachter Betreuungshauses der Primarschule Dorf statt. Den Kindern selbst gefällt der Neubau.

Am Freitagabend war es Zeit, anzustossen auf das neue Betreuungshaus der Primarschule Dorf in Küsnacht. Zu diesem Anlass waren Behörden, Betreuung, Schulverwaltung, Schulpflege, Projektteam und weitere involvierte Personen zusammengekommen. Auch Markus Ernst, Gemeindepräsident (FDP), nutzte die Gelegenheit, den Dank der Behörde zu überbringen. Er betonte in seiner kurzen Rede, dass trotz verschiedenen Klippen, die es bei einem solchen Vorhaben zu überwinden gilt, das Endresultat erfreulich sei. Erste Erfahrungen machten die Schülerinnen und Schüler mit den neuen Räumen bereits, da sie diese nach den Herbstferien in Beschlag genommen haben.

Imposante Zahlen
Architekt Christian Zwahlen von Roos Architekten GmbH erinnerte nochmals an die lange Vorbereitungszeit mit dem Planverfahren, der Abstimmung und – nach der Annahme durch das Stimmvolk – den Beginn der Detailplanung mit den zuständigen Stellen. Wichtig dabei war auch die Zusammenarbeit mit den Nachbarn, vor allem der SBB. Danach verblüffte Zwahlen die Zuhörer mit bemerkenswerten Zahlen. Insgesamt 2500 Kubikmeter oder rund 200 Lastwagen besorgten den Abtransport des Aushubmaterials.
Wiederum 2300 Tonnen Beton sowie Armierungseisen für den Rohbau wurden herangeschafft. Zusätzlich benötigte man 66 Kubikmeter Holz. Im Gebäude befinden sich rund 8000 Meter Elektroleitungen sowie 160 Leuchten.
Klemens Empting, Schulpräsident und Mitglied des Gemeinderats, übernahm das Projekt Anfang Juli und fand lobende Worte für das Team, das die Hauptaufgaben gemeistert hatte. «Es ist sehr angenehm », sagte Empting mit einem Augenzwinkern, «ein Projekt zu übernehmen, das eigentlich schon fast fertig ist.»
Erfreulich sei auch, dass bei der Endabnahme des Bauprojekts keine wesentlichen Mängel entdeckt wurden. «Die Kosten wurden eingehalten », so Empting weiter, «und es bleibt noch eine Reserve.» Kinder, die zum Bau befragt worden seien, fanden, es sei «ein cooles Gebäude», so der Schulpräsident.

Wer sind die Benutzer?
Der Neubau «Kick» Dorf, wie das Gebäude auch genannt wird, stehe für schulergänzende Betreuung, erklärte die stellvertretende Leiterin Beatrice Büschi. «Wir betreuen rund 160 Kinder pro Woche im Alter vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse.»
Der Tag beginne mit dem Eintreffen der Kinder morgens nach sieben Uhr. Dann kommen sie nach der Schule über Mittag zurück und werden auch an freien Nachmittagen betreut. Büschi meinte, sie freue sich, dass die aufwendige Zeit der jeweiligen Umplatzierungen an verschiedene Standorten während der Bauarbeiten vorbei ist und die Kinder nun unter einem Dach vereint sind.



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