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09.01.2019 Von: Carole Bolliger

Züriberg

Bistro-Pavillon Hoch3 nimmt Form an


Freuen sich über das gute Voranschreiten des Baus: v.l. Marco Looser, Sozialdiakon und Projektleiter, Hans-Peter Burkhard, Kirchenpflegepräsident

Kurz vor Weihnachten konnte die erste Bauetappe des Pavillons Hoch3 in Witikon beendet werden. Der Rohbau steht, das Projekt ist auf Kurs. Mit einer kleinen Feier wurde die Aufrichte zelebriert und über das weitere Vorgehen informiert.

Vor etwa drei Jahren entstand die Idee, einen neuen Begegnungsort in Witikon zu schaffen. Nun nähert sich ein mehrjähriges Projekt langsam seinem Abschluss. In Witikon zwischen der reformierten Kirche und dem reformierten Kirchgemeindehaus entsteht der Pavillon Hoch3 mit integriertem Bistro. Dieser Pavillon besteht, wie es der Name schon verrät, aus drei Häusern, die aber alle miteinander verbunden sind. Je 50 Quadratmeter gross ist ein Haus. Um bei der Zahl drei zu bleiben, hat jedes einzelne Haus drei Fenster. Zwischen 3.50 und 6.30 Meter hoch ist der Pavillon. Im ersten Teil, der Richtung Strasse liegt, wird ein Vortragsraum entstehen, in der Mitte gibt es eine Theke mit Bar, und am nächsten zur Kirche gelegen entsteht ein Bistro mit Terrasse, die bei schönem Wetter gebraucht werden kann.
Kurz vor Weihnachten konnten die Verantwortlichen einen ersten Meilenstein der Bauphase beenden: Der Rohbau ist fertig. Gelegenheit, die Bevölkerung und Interessierte einzuladen und über das weitere Vorgehen zu informieren. Etwa 70 Witikerinnen und Witiker nahmen am feierlichen Anlass teil.

Grosse Beteiligung des Quartiers
Der Pavillon Hoch3 ist ein Projekt der evangelisch-reformierten Kirche Zürich Witikon. «Immer mehr Restaurants in unserem Quartier gehen zu. Aber unsere Bevölkerung braucht einen Begegnungsort», ist Hans-Peter Burkhard überzeugt. Er ist Präsident der Kirchenpflege und nebst Diakon Marco Looser, der die Projektleitung hat, in das Pavillonprojekt involviert. Die Menschen lebten immer länger, blieben länger in der eigenen Wohnung wohnen. «Das führt aber auch immer öfters zu Vereinsamung.» Dem will die evangelisch-reformierte Kirch Zürich Witikon mit dem Pavillon Hoch3 entgegenwirken. Er soll ein Treffpunkt, ein Begegnungsort für alle Generationen werden. «Ein Ort, an dem man sich austauschen kann und Beziehungen wachsen können», so Burkhard. Rund 800 000 Franken kostet der Bau. Da sich der Bauherr betreffend Finanzierung mit dem Reformierten Stadtverband Zürich nicht einig wurde, beschloss er, das Projekt selbst zu finanzieren.

Gut ins Ortsbild passen
«40 Prozent der Kosten haben wir durch Spenden der Bevölkerung von Witikon erhalten», freut sich Burkhard über die grosse Unterstützung und Beteiligung des Quartiers. Weitere 30 Prozent kommen von verschiedenen Stiftungen, und für die restlichen 30 Prozent greift der Bauherr auf «kircheneigene Ressourcen» zurück, wie es an der Veranstaltung hiess.
Geplant wurde der Pavillon vom Zürcher Architekturbüro Spillmann Echsle. Annette Spillmann und Harald Echsle sind beide in Witikon wohnhaft. Laut Annette Spillmann hätten sie nicht nur einen engen Zeitplan, sondern auch ein straffes Budget gehabt. Doch die Architektin ist überzeugt: «Wir haben das Maximum herausgeholt.» Wichtig sei ihnen bei der Planung gewesen, dass der Pavillon gut ins Ortsbild passe und eine Synthese mit den umliegenden Häusern bilde. Das Projekt ist auf Kurs. Die ersten Witikerinnen und Witiker, die einen Augenschein auf das Bauwerk werfen konnten, fanden es einstimmig schön. Er ziehe zwar in ein paar Tagen weg aus Witikon, aber hätte er weiterhin hier gelebt, hätte er sich gerne im Pavillon-Betrieb engagieren wollen, erzählte ein Mann. Und eine jüngere Frau meinte, sie freue sich besonders darauf, dass an diesem Ort bald verschiedene Generationen zusammenkommen werden. Das Quartier freut sich, dass es bald einen neuen Begegnungsort in Witikon gibt.
Nun geht es an den Innenausbau des Pavillons. Und auch die Aussenverkleidung der Häuser – ebenfalls aus Holz – muss noch angebracht werden. Wenn alles weiterhin nach Plan läuft, soll der Pavillon Hoch3 Ende Januar, spätestens Mitte Februar fertiggestellt werden. Burkhard freut sich, den Neubau bald eröffnen zu können. Dieser soll sicher für die nächsten fünf bis zehn Jahre dort stehen bleiben und ein Treffpunkt fürs Quartier sein. Auch ein Sozialdiakon oder eine Pfarrperson soll regelmässig vor Ort sein und der Bevölkerung zur Verfügung stehen.



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