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09.01.2019 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Loki Krokodil: Einweihungsfest im 2019


Die Loki Krokodil – hier bei ihrer Ankunft im Bahnhof Seebach im Februar 2018. Foto: pm.

Die Loki Krokodil befindet sich seit bald einem Jahr auf einem Industriegleis bei Bombardier. Ziel ist, die renovierte Lokomotive bei Price Waterhouse Cooper an der Birchstrasse auszustellen. Das Einweihungsfest ist im 2019 geplant.

Es gibt nicht wenige Menschen, die ungeduldig darauf warten, dass die Loki Krokodil nun endlich an ihren definitiven Standort bei der Pricewaterhouse Coopers (PWC) an der Birchstrasse transportiert wird. Dies war schon im vergangenen Jahr erwartet worden («Zürich Nord» berichtete). Die renovierte Loki, gebaut von der Maschinenfabrik Oerlikon MFO, befindet sich aber nach wie vor auf einem Industriegleis von Bombardier.

Projekt ist auf Kurs
Anfang Januar war zu vernehmen, dass das Projekt auf Kurs ist, und dass damit gerechnet wird, dass die Ce 6/8 II Nr. 14207 anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der ersten Auslieferung einer Krokodil-Lokomotive zu seiner Vollendung findet. Auf Nachfrage teilt der Verein Industriegeschichte(n) Oerlikon mit: Nun konnte auch eine allseitige Übereinstimmung zum Baurechtsvertrag erzielt werden, der voraussichtlich im Januar öffentlich beurkundet werden kann.» Damit seien die Voraussetzungen für den Start der Ausführungsplanung und für die Bauarbeiten gegeben. Die Baubewilligung liegt seit März 2017 vor. Dies sei etwas später als geplant, doch «der neue Zeitplan bringt es mit sich, dass das Einweihungsfest erfreulicherweise zum 100-Jahr-Jubiläum der Erstauslieferung der Krokodil-Lokomotiven ab 1919 stattfinden wird». Ein konkretes Datum fürs Einweihungsfest liegt noch nicht vor.

Zurück an den Geburtsort
Die Lokomotiven Krokodil waren waren von der Maschinenfabrik Oerlikon MFO hergestellt worden. Sie waren extra für den schweren Güterzugeinsatz auf der steilen Gotthardbahn entwickelt worden. Die Dreiteilung in «Schnauze», «Körper» und «Schwanz» sowie die grüne Farbe dürften hauptsächlich zur Entstehung des Spitznahmens Krokodil beigetragen haben. Es war schon längere Zeit Ziel des Vereins Industriegeschichte(n) Oerlikon eine Loki zurück an ihren Geburtsort zu bringen. Die Loki, welche sich auf einem Industriegleis der Bombardier befindet, war im 2017 zwecks Renovation von Erstfeld nach Biel gefahren worden. Im Februar vergangenen Jahres wurde sie nach Zürich überführt. Bei der PWC soll sie in einer Art Hülle oder Käfig aufgestellt werden.

«Die 130 Tonnen schwere Lok ist nicht nur eine Maschine. Sie ist die fassbare Erinnerung an die einst grosse Bedeutung der Maschinenfabrik Oerlikon und soll dem Quartier ein Stück seiner «alten» Identität wiedergeben», ist der Homepage des Vereins Industriegeschichte(n) Oerlikon zu entnehmen. Präsident des Vereins ist Ruedi Huber. Sein Urgrossvater, Peter Emil Huber, war der Gründer der MFO.

www.krokodil-oerlikon.ch



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