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09.01.2019
Zürich West

Wenn sich Gäste zu wohl fühlen


Familienvater Roth (Urs Hasler) hat in dieser Komödie nur selten etwas zu lachen. Foto: ch.

Wie bringt man ungebetene Gäste dazu, das Haus zu verlassen? Das Theater Altstetten befasst sich bis zum 9. Februar in der Komödie «Chömed emal verbii» mit diesem Problem – und findet eine Lösung.

Béatrice Christen

Ferienbekanntschaften sind meist vorübergehend und kurzfristig. Die Familien Roth und Geissberger lernten sich im Urlaub kennen und als es ans Abschiednehmen ging, luden die Roths ihre Bekannten mit den unverbindlichen Worten «Chömed emal verbii» ein. Was als Höflichkeit gedacht war, wurde Wirklichkeit. Eines Tages standen die Geissbergers mit Sack und Pack vor der Tür der Familie Roth.

Vater Roth sieht rot

Der Besuch sollte eigentlich nur einige Tage dauern und unkompliziert verlaufen. Doch die Geissbergers entpuppen sich als anspruchsvolle Gäste. Sie fordern die Gastgeber heraus und lassen sich rund um die Uhr von ihnen bedienen. Für Turbulenzen sorgt auch die verliebte Tochter der Gäste mit ihren «tussihaften» Auftritten. Als Vater Roth nach einem längeren Aufenthalt der Geissbergers rot sieht, wird alles versucht, um die ungebetenen Gäste loszuwerden. Doch diese machen keine Anstalten, das gastliche Haus zu verlassen. Sie fühlen sich offensichtlich pudelwohl bei den Roths und sehnen sich nicht nach ihrem Zuhause, welches angeblich eine prunkvolle Villa sein soll. Doch in Wahrheit leben die Geissbergers in einer kleinen Wohnung, was die Roths allerdings nicht wissen. Weshalb die lästigen Gäste schlussendlich doch das Weite suchen, sei an dieser Stelle nicht verraten.

Turbulenzen und Lacher

Käthi Hasler führt Regie bei der Komödie in drei Akten von Ulla Kling. Auf der Bühne stehen theaterbegeisterte Männer und Frauen. Unter ihnen Melanie Bleuler, welche die Tochter der Familie Geissberger verkörpert. «Das Theater faszinierte mich bereits als Kind. Ich besuchte Theaterkurse und bekam bereits damals kleinere Rollen», erzählt sie. «Inzwischen stehe ich mit Leidenschaft auf der Bühne und habe mich mit dem Theatervirus infiziert. Da dieser unheilbar ist, werde ich wohl auch in Zukunft Theater spielen.» Urs Hasler, der Präsident des Theaters Altstetten, steht ebenfalls auf der Bühne. Er verkörpert den Vater Roth, der – gemeinsam mit seiner Familie – die Geissbergers loswerden möchte. Wer die ganze Geschichte erleben möchte, sollte Tickets für diesen turbulenten Theaterabend reservieren, an dem herzhaft gelacht werden darf.

Vorführungen im Schulhaus Kappeli, Badenerstrasse 618. Freitag 11. 1., 20 Uhr (Premiere); Samstag, 12. 1., 20 Uhr; Freitag, 18. 1., 20 Uhr; Samstag, 19. 1., 20 Uhr; Sonntag, 20. 1., 14 Uhr; Freitag, 25. 1., 20 Uhr; Samstag, 26. 1., 20 Uhr; Sonntag, 27. 1., 14 Uhr; Freitag, 1. 2., 20 Uhr; Samstag, 2. 2., 20 Uhr; Freitag, 8. 2., 20 Uhr; Samstag, 9. 2., 20 Uhr (Dernière). Tickets: www.theater-altstetten.ch oder Tel. 079 589 09 79 (montags 18 bis 20 Uhr und freitags 15 bis 16 Uhr).



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