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20.03.2019 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

Acht Jugendliche aus Zürich Nord tanzen sich stark


Die jungen Tänzerinnen mit Bettina Aremu (hinten links) und Sabine Schindler (vorne rechts). Foto: kst.

Acht Jugendliche entwickeln und proben seit Oktober ein Tanzprojekt, das sie Ende März im Theater Gessnerallee aufführen werden. Hinter «Kids in Dance» stehen die Sozialpädagogin Bettina Aremu und die Tanzpädagogin Sabine Schindler.

«Tanzen macht stark» lautet das Motto des Jugendtanzprojekts «Kids in Dance», das dieses Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wird. Das Projekt soll die Bereiche kulturelle Bildung, Kunst und Integration fördern und wurde von der Sozialpädagogin Bettina Aremu und der Choreografin, Tänzerin und Tanzpädagogin Sabine Schindler in Zusammenarbeit mit dem GZ und der Offenen Jugendarbeit Oerlikon und dem Theater Gessnerallee entwickelt. Dieses Jahr sind zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren mit verschiedenem sozialen Hintergrund mit dabei. Acht von Ihnen werden bei der Aufführung tanzen. «Leider konnte diesmal keine Jungs fürs Projekt begeistern», sagt Bettina Aremu. Seit Oktober trifft sich die Gruppe wöchentlich im GZ Oerlikon zur Probe. «In einer ersten Phase ging es um die Gruppenbindung der Jugendlichen. Wenn die Gruppe sich stabilisiert hat und weiss, dass sich alle aufeinander verlassen können, beginnt die Arbeit am Tanzprojekt.» Für das Tänzerische ist Sabine Schindler zuständig. «Neben zeitgenössischem Tanz gibt es viel Improvisation», erzählt sie. «Die Mädchen gehen aus sich heraus und arbeiten selber am Stück mit.»

An einem tänzerisch-kreativen Prozess teilhaben und diesen aktiv mitgestalten ist denn auch das Ziel des Tanzprojekts «Kids in Dance». Dieses ist offen für alle Jugendlichen im Oberstufenalter, besonders jedoch für solche in bildungs – und kulturbenachteiligten Situationen. «Es geht auch darum, den Jugendlichen einen Zugang zu Kunst und Kultur zu verschaffen», sagt Bettina Aremu. «Im Theater Gessnerallee werden sie mit Künstlerinnen und Künstlern Kontakte knüpfen können und der Kulturvermittler des Theaters wird sie herumführen und ihnen alles zeigen.»

Bald gilt es ernst
An der Probe im GZ Oerlikon geht es lustig zu und her. Die Mädchen üben den «Cup Song», improvisieren und diskutieren, wie sie es besser machen könnten. Doch bald gilt es ernst, dann beginnen die Hauptproben im Theater Gessnerallee. «Das Lampenfieber wird steigen», weiss Bettina Aremu aus Erfahrung. Aber sie weiss auch, dass die Mädchen mehr Selbstbewusstsein bekommen haben und die Ängste überwinden werden. Denn: Tanzen macht stark.

Aufführungen: Freitag, 29. März, 19 Uhr und Sonntag, 31. März, 15 Uhr. Theater Gessnerallee, Gessnerallee 8. Eintritt frei.



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