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20.03.2019 Von: Theo Phon

Züriberg

FCS kam dank zwei Eigentoren zum Sieg


Glücklicher Sieg des FC Seefeld: Zuerst gingen die Riesbächler in Rückstand, doch dann stand das Glück der FCS-Auswahl Pate. Der Jubel bei den Spielern war gross. Foto: Marty Trezzini

Der Saisonstart ist dem FC Seefeld gelungen. Auswärts konnte der FC Srbija mit 2:1 besiegt werden. Das Glück stand klar auf der Seite der Riesbächler.

Gleich mit 10:1 hatte der FC Seefeld den FC Srbija in der Hinrunde der 2.- Liga-Gruppe 1 besiegt. Ein Blick auf das Matchblatt zeigte allerdings, dass hier ein anderer Gegner als noch im letzten August auf dem Platz stand. In der Startformation des FC Srbija standen nur zwei Spieler, die bei der Klatsche vom letzten August auf dem Feld standen. Für die Seefelder übernahm erstmals Routinier Stefan Boos die Rolle des Innenverteidigers. Er sollte als Antreiber das junge Team leiten und zusammenhalten.

Penalty brachte Srbija in Führung
Das Spiel auf dem Juchhof begann schwungvoll. Beide Teams hatten in der Winterpause ihre Hausaufgaben offensichtlich gemacht. Der FC Srbija präsentierte sich als technisch versierter Gegner mit kräftigen und kampfstarken Spielern, die die junge Seefeld-Truppe vor erhebliche Probleme stellten. In der 15. Minute war es dann so weit: Nach einem zügigen Angriff drangen die Serben in den Seefeld-Strafraum ein, Tim Gyger brachte mit einer ungeschickten Intervention den starken Sasho Yovanov zu Fall: Penalty! Captain Alexsandar Cvijetic übernahm die Verantwortung und brachte das Heimteam mit 1:0 in Front.
Der FC Seefeld erholte sich schnell von diesem Rückschlag und versuchte nun sein Spiel aufzuziehen – klare Torchancen blieben aber Mangelware. Gefahr entstand eigentlich nur bei den zahlreichen Eckbällen, die beide Teams treten durften. Und ein Eckball brachte in der 42. Minute dann auch den Ausgleich für die Riesbächler. Youngster André Jacob trat den Corner scharf und gefährlich auf den ersten Pfosten, wo ein Srbija-Spieler den Ball unhaltbar ins eigene Tor köpfelte.
Das Spiel wurde ruppiger. Der FC Seefeld hatte leichte Vorteile, kam zu guten Chancen, sah die Abschlüsse aber immer wieder durch die vielbeinige Srbija-Abwehr geblockt. In der 78. Minute war es wieder ein Eckball, der zum Siegtreffer für die Gäste führte. Der Treffer hatte allerdings den Makel, dass dem Eigentor von Srbija ein klares Hands des starken Yann Meyer vorausging. Verständlich, dass der FC Srbija mit der Entscheidung des Schiedsrichters haderte. Zum Ende kam dann nochmals viel Hektik auf, die in der gelb-roten Karte gegen Küderli mündete. «Solche Spiele muss man gewinnen, wenn man mit dem Abstieg nichts zu tun haben will», meinte der erleichterte Seefeld-Trainer Hesam Mirzai nach Spielschluss.



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