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20.03.2019 Von: Pascal Wiederkehr

Zürich 2

Nun ruht die Hoffnung auf dem Sportamt


Eigentlich Wollishofer Sommerattraktion: Der Springbrunnen mit Bassin – wenn er denn nicht trockengelegt wäre. Archivfoto: zvg.

Beim Seewasserwerk Moos war der Badebrunnen den ganzen letzten Sommer wegen Revisionsarbeiten gesperrt. Ob und wann die Stadt ihn wieder in Betrieb nimmt, hängt nun unter anderem vom Sportamt ab.

Im vergangenen Hitzesommer hat die Wollishofer Bevölkerung den Badebrunnen sehnlichst vermisst. Das grosse Planschbecken für Kinder und Jugendliche beim Seewasserwerk Moos ist wegen Revisionsarbeiten trockengelegt. Von der Wasserversorgung der Stadt Zürich, der Betreiberin des Badebrunnens, hiess es letztes Jahr gegenüber dem «Zürich 2», dass die Sanierungsarbeiten noch bis Frühling 2019 dauern würden. Doch nun scheint es, als müssten die Wollishoferinnen und Wollishofer Kinder noch länger auf den beliebten Brunnen verzichten.

Die Politikerinnen Olivia Romanelli und Natalie Eberle der Alternativen Liste (AL) haben das Thema aufgenommen. Sie reichten im Gemeinderat eine dringliche schriftliche Anfrage ein. Viele Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner würden befürchten, «dass sich die Sanierung noch weiter in die Länge ziehen könnte oder der Brunnen gar überhaupt nicht mehr in Stand gesetzt wird», schreiben die AL-Gemeinderätinnen.

Die Wasserversorgung bestätigt auf Anfrage, dass bisher keine Arbeiten ausgeführt worden seien. «Der Badebrunnen wird definitiv nicht im Frühling 2019 wieder in Betrieb genommen», sagt Mediensprecherin Marianne Locher. Aktuell sei man im Gespräch mit dem Schul- und Sportdepartement über den Weiterbetrieb. Wegen der laufenden Abklärungen und der Anfrage im Gemeinderat könne die Wasserversorgung aktuell aber keine weiteren Auskünfte geben.

Übernimmt Sportamt den Betrieb?
Die Hoffnungen auf eine möglichst rasche Inbetriebnahme ruhen nun
also auf den Schultern von Schul- und Sportvorsteher Filippo Leutenegger. Das Sportamt betreibt für die Bevölkerung in verschiedenen Zürcher Quartieren beliebte Planschbecken. So beispielsweise in der Nähe der Sportanlage Sihlhölzli oder auf der Fritschiwiese beim Friedhof Sihlfeld.

Ob das Sportamt für die Wasserversorgung in die Bresche springen wird, ist allerdings offen. «Wir können bestätigen, dass die Wasserversorgung den Badebrunnen mit dem Schul- und Sportdepartement thematisiert hat», lässt Sprecherin Manuela Schläpfer lediglich verlauten. Sie verweist wie die Wasserversorgung auf die schriftliche Anfrage im Gemeinderat. Der Stadtrat werde sich als Nächstes in der Beantwortung der schriftlichen Anfrage an den Gemeinderat dazu äussern.

Hoffnung nicht aufgegeben
Leserin Anne Frenkel zeigt sich enttäuscht. Sie hatte sich letztes Jahr an «Zürich 2» gewandt. Die Mutter von drei Kindern findet es sehr schade, dass der im Quartier sehr beliebte Badebrunnen schon über ein Jahr ausser Betrieb ist. «Wir können nicht verstehen, dass die Wasserversorgung so lange nichts getan hat. Nun hoffen wir, dass sich das Sportamt der traurigen Sache annimmt», sagt Frenkel. Wenn man wolle, könne man das Bad sicher bis im Sommer 2019 sanieren, ist Frenkel überzeugt.



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