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27.03.2019 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

ETH-Grossbaustelle auf dem Hönggerberg


Ab April ist der rot gekennzeichnete Durchgang aufgrund von Bauarbeiten mit intensivem Lastwagenverkehr für mehrere Jahre gesperrt. Blau ist der Verbindungsweg Höngg–Affoltern, gelb Käferberg–Grünwald. F: zvg.

Das über 40-jährige HIFGebäude der ETH auf dem Hönggerberg wird saniert. Die Bauarbeiten starten im April mit dem Aushub und dauern bis 2022.

Das HIF-Gebäude ist Teil eines der grössten Gebäudekomplexe auf dem Campus Hönggerberg und liegt im westlichen Teil des Areals. Es dient der Forschung und Lehre des Departementes Bau, Umwelt und Geomatik (D-Baug). Das Gebäude wurde von Erik Lanter in Zusammenarbeit mit Max Ziegler entworfen und 1976 fertiggestellt. Seither wurden nur dringende Instandsetzungsarbeiten ausgeführt. Die durchgeführte Machbarkeitsstudie 2012 zur Abklärung und Analyse des Gebäudezustandes und zur Definition der Sanierungsmassnahmen hat ergeben, dass eine umfangreiche Sanierung vor allem der Fassade und der Gebäudetechnik notwendig ist, um die Gebrauchstauglichkeit der Bausubstanz für die nächsten 30 bis 40 Jahre sicherstellen zu können. Auch soll zusätzlicher Raum für die zukünftige Forschungsarbeit des Departementes geschaffen werden.
Im Präqualifikationsverfahren wählte das Fachpreisgericht aufgrund der Eignungskriterien zehn Teams aus, die zur Teilnahme am Projektwettbewerb eingeladen wurden. Der Wettbewerbsentscheid zur Sanierung und Erweiterung des Forschungsgebäudes HIF stand im November 2015 fest. Gewonnen hat der Wettbewerbsbeitrag «Martina» des Zürcher Büros Stücheli Architekten AG. Im Jurybericht heisst es: «Das Projekt schlägt leise und differenzierte Töne an, sucht nicht den Akzent, sondern eher die sorgfältige Integration. Diese Haltung ist städtebaulich angemessen, weil sie der Grundidee des Campus folgt.» Die HIF-Sanierung und Erweiterung wird mit BIM (Building Information Modeling) geplant und gilt diesbezüglich als Pilotprojekt an der ETH Zürich.

Fussgängertrottoir gesperrt
Die Bauarbeiten starten im April mit dem Aushub und dauern bis 2022. Damit während der intensiven Bauzeit mit grossem Lastwagen- und Materialverkehr die Sicherheit der Fussgänger und Campus-Besucher gewährleistet ist, wird im westlichen Teil des Areals ein Fussgänger-Trottoir zwischen der Unterführung zum Grünwald und dem Campus gesperrt. Fussgängerinnen und Fussgänger finden dann Wegweiser mit einer Umleitung, die sich unter dem HIL-Durchgang befindet. (kst.)



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