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27.03.2019 Von: Theo Phon

Züriberg

FC Seefeld verliert Spitzenspiel mit 0:3


Viele FCS-Fans feuerten ihr Team an, doch es nützte nichts: Lachen/Altendorf war zu stark. Foto: Marty Trezzini

Die jungen Seefelder stiegen mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den Leader FC Lachen/Altendorf. Doch es kam anders: Für einmal hielt die sogenannte Festung Lengg nicht.

Dank grosser Kulisse – rund 250 Fans fanden bei tollem Frühlingswetter den Weg auf die Festung Lengg – war am Sonntag alles angerichtet für das Spitzenspiel der 2.-Liga-regional- Gruppe 1. Das junge, spielfreudige Team des FC Seefeld wollte den mit vielen Routiniers bestückten Erstplatzierten aus Lachen/Altendorf auf der Lengg herausfordern und sich so weiter an der Spitze festsetzen.

Rote Karte gegen Lachen
In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Teams weitgehend. Tormöglichkeiten waren daher Mangelware. Der FC Seefeld versuchte immer wieder aus dem Mittelfeld seine schnellen Spitzen anzuspielen – leider ohne Erfolg. Das gute Stellungsspiel und das oft auch rustikale Verteidigungsverhalten der Gäste erstickten die Bemühungen der Riesbächler oft im Keim. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit kassierte dann der Lachener Verteidiger Zek Gjocaj die zweite Verwarnung und musste vom Feld. Die Seefelder und ihr Anhang rechneten sich gegen die nun dezimierten Innerschweizer gute Chancen für den zweiten Durchgang aus.

Drei Gegentore in 12 Minuten
Und die Hesam-Boys kamen stark aus der Kabine. Bereits mit den ersten Spielzügen konnte die Heimmannschaft Druck auf das gegnerische Tor erzeugen. Zum Entsetzen der Fans schlug der Ball dann aber doch im eigenen Gehäuse ein: Ein unglücklicher Befreiungsschlag wurde noch im Strafraum vom gegnerischen Angreifer geblockt und rollte letztlich unglücklichen am Seefeld- Keeper vorbei ins Tor. Die Seefeld- Verteidigung verlor in der Folge kurz die Konzentration, denn nur 6 Minuten später, in einer fast spiegelbildlichen Szene, kullerte der Ball ein zweites Mal über die Torlinie der Seefelder. Ohne viel dafür tun zu müssen, führte der Leader aus Lachen/ Altendorf mit 0:2. Und nur fünf Minuten später gelang den Gästen auch noch das 0:3.

Lachens Verteidigung: Eine Bank
Der FC Seefeld versuchte zwar alles, doch noch einen Treffer zu erzielen, aber die routinierte Verteidigung der Innerschweizer liess sich nicht knacken. Es dauerte bis zur 74. Minute, ehe der Lachener Hüter zu einer hervorragenden Parade gezwungen wurde. Der stramme Schuss von Monty Hänni hätte den Anschlusstreffer bedeutet.
Die Riesbächler haben sehr schnell die Gelegenheit zur Revanche, denn bereits am Donnerstag sind die Lachener im Rahmen des Cup-Achtelfinals wiederum zu Gast auf der Lengg.



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