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27.03.2019 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Strassenbahner ersetzen ihre Siedlung


Die Liegenschaften der Baugenossenschaft der Strassenbahner in Oerlikon sollen Neubauten mit preisgünstigen Wohnungen weichen. Foto: pm.

An der Friedacker-, der Friedheim- und der Regensbergstrasse in Oerlikon sind die Liegenschaften der Baugenossenschaft der Strassenbahner ausgesteckt. Geplant sind Ersatzneubauten mit 43 Wohnungen.

Die Bagestra, die Baugenossenschaft der Strassenbahner, will ihre Liegenschaften in Oerlikon ersetzen. Dies ist der Bauausschreibung im «Tagblatt der Stadt Zürich» von vergangener Woche zu entnehmen. Auf der Homepage der Baugenossenschaft ist allerdings wenig über das Projekt zu finden. Auf Anfrage teilt die Bagestra mit, dass man die Nachbarschaft der Liegenschaften bereits umfassend über das Bauprojekt informiert habe und bei Bedarf erneut informieren werde.

Man habe sich für einen Rückbau der Liegenschaften und Ersatzneubauten entscheiden, weil diese «ihre Lebensdauer erreicht haben». Eine Verdichtung finde nicht statt. Vorgesehen sind 43 Wohnungen verschiedener Grössen, die zu Kostenmiete vermietet werden. Ziel der Bagestra sind preisgünstige Wohnungen von guter Qualität, wie auf der Homepage festgehalten wird. Mit dem Bauprojekt soll nach Möglichkeit Ende Jahr begonnen werden.

Den bisherigen Mietern wird eine Wohnung in einer der anderen Siedlungen der Baugenossenschaft der Strassenbahner angeboten. Die Ba-gestra hat Siedlungen an insgesamt elf gut gelegenen Standorten in der Stadt Zürich, so zum Beispiel im Gebiet von «Zürich Nord» neben Oerlikon im Guggach und in Hirzenbach.
Die Vorbereitungsarbeiten für ein Ersatzneubauprojekt für die Liegenschaft Oerlikon 1 und 2 wurden bereits vor einigen Jahren begonnen, wie der Chronik auf der Homepage zu entnehmen ist. Der Projektwettbewerb wurde mit acht Architekturbüros durchgeführt.

1926 gegründet
Die Geschichte der Baugenossenschaft der Strassenbahner geht aufs Jahr 1926 zurück. Als die Stadtbehörden bekannt gaben, an der Irchelstrasse ein neues Tramdepot zu errichten, reifte der Plan einiger Tramangestellter, eine Baugenossenschaft zu gründen. Mitten in der herrschenden Wohnungsnot kamen damit rund hundert Strassenbahnerfamilien zu günstigem Wohnraum.



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