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03.04.2019 Von: Pia Meier

Zürich Nord

«Schwamendingen wird Schule machen»


Stadtrat Richard Wolff, Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Foto: pm.

Die Bauarbeiten für die Einhausung Schwamendingen haben offiziell begonnen. Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Stadtrat Richard Wolff lobten die Zusammenarbeit.

Die 940 Meter lange Einhausung Schwamendingen zwischen Schöneichtunnel und Aubrugg bringt dem Quartier mehr Ruhe und bessere Luft. Zudem wird mit dem Ueberlandpark auf der Einhausung Erholungsraum geboten. Wie dieser konkret aussehen soll, soll nun mit der Quartierbevölkerung im Dialogverfahren diskutiert werden, wie Stadtrat Richard Wolff anlässlich des symbolischen Spatenstichs festhielt. «Die Einhausung stiftet Identität und Erholungsraum, den wir abwechslungsreich begrünen und mit Schattenplätzen gestalten wollen.»

Regierungsrätin Carmen Walker Späh ging kurz auf die langjährige Geschichte der Einhausung Schwamendingen ein. Die erste Idee gehe aufs Jahr 1987 zurück. Dank der Zusammenarbeit von Bund, Stadt und Kanton sei ein solches Grossprojekt überhaupt möglich geworden. «Es habe aber viel Hartnäckigkeit aller Beteiligten gebraucht.» Das Projekt sei ein Gewinn für alle. Das lärmgeplagte Quartier könne wieder aufatmen, gleichzeitig bleibe die Leistungsfähigkeit dieses bedeutenden Verkehrsabschnittes bewahrt. Noch brauche es aber viel Geduld, bis alles fertig sei.

Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga betonte, dass es viel Beharrlichkeit gebraucht habe, um diesen «unhaltbaren Zustand» zu beseitigen. «Der Druck aus der Bevölkerung hat sich gelohnt.» Sie lobte die konstruktive Zusammenarbeit, um ein Stück Natur zurückzuholen. Das Projekt knüpfe an die Ideen der Gartenstadt an. Der Veloweg sei zudem eine Aufwertung für die ganze Region. Er schaffe eine durchgehende Verbindung zwischen dem Zürichberg und dem Erholungsgebiet an der Glatt. Nun werde eine menschenwürdige Atmosphäre geschaffen. Es brauche allgemein eine kluge Politik, um Verkehrsprobleme in der Schweiz zu lösen. «Schwamendingen wird Schule machen», betonte Sommaruga.

Die Einhausung verbindet
Als symbolischen Akt für den Start der Hauptarbeiten verknoteten Bundesrätin Sommaruga, Regierungsrätin Walker Späh und Stadtrat Wolff ein dreiteiliges Band, mit der Aufschrift «Stadt Zürich, Kanton Zürich und Eidgenossenschaft». Dieses Band soll die gute Zusammenarbeit der drei Projektpartner Bund, Kanton und Stadt Zürich versinnbildlichen. Es soll aber auch ein Zeichen dafür sein, dass die Einhausung Schwamendingen selber verbindend wirkt: Einerseits lässt das Bauwerk die heute durch die Autobahn getrennten Quartierteile Schwamendingen-Mitte und Saatlen wieder zusammenwachsen.

Mit den Vorarbeiten für die Einhausung war im Sommer 2017 begonnen worden. Das Bauwerk soll im Jahr 2024 fertig sein.



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