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11.04.2019 Von: Theo Phon

Züriberg

«Festung Lengg» für Urdorf uneinnehmbar


Der Elfmeter zum 2:0: Tim Gyger trifft. Der FC Seefeld gab Gas und konnte in seinem Heimspiel am Ende mit einem 5:0-Sieg auf der «Festung Lengg» glänzen. Foto: Gianni Marty Trezzini

Der FC Seefeld wollte im Heimspiel die gute Leistung gegen Wädenswil bestätigen. Mit dem FC Urdorf reiste allerdings ein routinierter Gegner an.

Der FC Urdorf zeigte von Beginn weg, dass er nicht zum Verlieren auf die Lengg gekommen waren. Die Gäste stiegen aggressiv in die Zweikämpfe und erzeugten so gleich viel Druck auf das Tor des Heimteams. Nach drei Eckbällen in Serie kamen die Urdorfer zu zwei beinahe hundertprozentigen Torchancen, die aber vergeben wurden.

Offside-Tor als Weckruf
Der FC Seefeld fand nicht zu seinem Spiel und war in der Startphase nur selten in Ballbesitz. Tim Gyger leistete sich dann auch noch einen Ballverlust im Mittelfeld, die Gäste schalteten schnell: Da Silva wurde mit einem Steilpass lanciert, zog alleine auf den Heimgoalie los, Albonico parierte hervorragend, aber den Nachschuss verwertete Kozarac gekonnt. Pech für die Limmattaler: Das Tor wurde wegen Offside aberkannt.
Jetzt war der FC Seefeld hellwach und riss das Spiel an sich. Bereits in der 19. Minute zahlte sich das aggressive Forechecking aus: Stürmer Meyer wurde von Hänny herrlich lanciert, Gästetorwart Sven Gammel kam ungestüm aus dem Tor, Meyer stürzte sich mutig in den Prellball an der Strafraumgrenze, die Kugel landete vor den Füssen des jungen Sven Widmer – und der hatte absolut keine Mühe, den Ball im verwaisten Tor zu versorgen.
Nun war der FC Seefeld Herr im Haus. Die Urdorfer konnten sich nur noch sporadisch aus der Umklammerung lösen und mussten sich immer häufiger mit Fouls behelfen. In der 31. Minute wurde Hänny nach herrlicher Kombination im Strafraum gelegt, und Tim Gyger versenkte den fälligen Strafstoss zur 2:0-Führung. Nach der Pause versuchten die Limmattaler ins Spiel zurückzufinden, aber es war ein kurzes Aufbäumen: In der 60. Minute verschuldeten die Gäste erneut einen Penalty. Gyger übernahm wiederum die Verantwortung und traf im Nachschuss zum 3:0. Damit war die Messe gelesen: Der eingewechselte Guido Bischofberger sorgte nach einem herrlichen Dribbling und einem Gewaltshammer in den Winkel für das 4:0.
Und in der 89. Minute gelang Niklaus Schneider gar noch das 5:0. Die Gäste aus Urdorf waren damit schlecht bedient und hätten für ihre kämpferische Leistung sicher ein Tor verdient.



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