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15.05.2019 Von: Theo Phon

Züriberg

Unentschieden im Kampf ums Podest


So attraktiv kann Lokalfussball sein: Faire Zweikämpfe, hartes Spiel, gute Szenen. Foto: Gianni Marty Trezzini

Ein packendes Spiel zwischen dem FC Seefeld und den Stadtzürcher Gegnern aus Altstetten endet auf der «Festung Lengg» mit einem 2:2.

Peitschender Regen ergoss sich über die Sportanlage Lengg. Beide Teams mussten sich deshalb auf widrige Bedingungen einstellen. Doch rechtzeitig zum Anpfiff legte der Regen eine Pause ein, und die Partie konnte bei trockener Witterung beginnen. Die Seefelder starteten frischer und aufgeweckter ins Spiel. Das feuchte Terrain schien einen positiven Effekt auf die Laufbereitschaft der Heimmannschaft zu haben. Es dauerte keine drei Minuten, bis das Aluminiumgehäuse der Altstetter erzitterte – es sollte nicht das letzte Mal sein. Gästegoalie Cyril Schneider, der früher noch für den FC Seefeld zwischen den Pfosten stand, wurde stetig unter Druck gesetzt.
In der 20. Minute folgte ein weiterer Pfostenknaller. Und nur eine Minute später lancierte Seefeld-Topskorer Monty Hänni den rechten Aussenläufer Nino Scherrer. Unbedrängt, scharf und präzise flankte er in den Fünfmeter-Raum auf Guido Bischofberger. Dieser liess nichts anbrennen und verwandelte direkt und kraftvoll zum 1:0. Es war bereits sein neuntes Tor in dieser Saison. Der Jubel auf den Rängen blieb nicht von langer Dauer. Nur dreissig Sekunden später wählte der Altstetter Flügel Krasniqi nach einem Fehler der Seefelder Abwehr den direkten Weg zum Tor und schloss cool ins kurze Eck ab – 1:1.

Offener Schlagabtausch
Nun kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen zwei ebenbürtigen Gegnern. Hochprozentige Chancen häuften sich auf beiden Seiten. In der 34. Minute verhinderte erneut der Pfosten eine Führung der Riesbächler. Ein genialer Lupfer vom Seefelder Robin Küderli aus 13 Metern brachte in der 37. Minute die treuen Heimfans des FC Seefeld erneut zum Jubeln. Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt. Nur drei Minuten später war es Altstettens Captain Rapisarda, der ein langes Zuspiel mit dem Kopf zum erneuten Ausgleich ins lange Eck versenkte. Mit einem 2:2 ging es also in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte blieb es ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem sich die Torhüter in regelmässiger Folge mit guten Paraden auszeichnen konnten. Ein Tor wollte keinem der Teams mehr gelingen, und so blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.
Der FC Seefeld hat beste Chancen, die Meisterschaft auf dem 3. Rang zu beenden. Und auch die 2. Mannschaft reitet weiter auf der Erfolgswelle. Dank einem ungefährdeten 4:0 gegen Racing Club sind die Aufstiegschancen in die 3. Liga nach wie vor voll intakt.



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