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29.05.2019 Von: Pascal Wiederkehr

Zürich 2

Altersheim Im Ris baut seine Zimmer um


Tom Stüdli, Manfred Reiter und Tihomir Sauer (v.l.). Foto: pw.

Aktuell wird im Altersheim Im Ris gebaut: Es entstehen neben einer Wohngruppe für Menschen mit Demenz auch moderne Komfortzimmer. Am 16. Juni ist Tag der offenen Tür.

Bald 40 Jahre ist es alt: das Altersheim Im Ris an der Grenze von Leimbach und Adliswil. Nachdem erst vor zwei Jahren die Küche erneuert worden ist, steht nun der nächste Umbau an.

Ein Grund dafür: Das Altersheim konnte nicht mehr alle seine Zimmer vermieten. «Das Eintrittsalter verschiebt sich immer weiter nach hinten», sagt Tom Stüdli, Leiter des Altersheims Im Ris. Viele möchten möglichst lange zu Hause leben –
eine Entwicklung, die auch andere Institutionen kennen. Hinzu kommt, dass das Altersheim noch über einige Doppelzimmer ohne WC und Lavabo verfügt. «Diese entsprechen nicht mehr den heutigen Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner», erklärt der zuständige Architekt Tihomir Sauer bei einer Führung für
«Zürich 2». Ausserdem braucht es die alte Pflegeabteilung nicht mehr. Stüdli: «Wir haben 2014 die Pflegebewilligung für das ganze Haus erhalten.» In einen Teil der ehemaligen Pflegeabteilung zieht deshalb bald eine geschützte Wohngruppe für Menschen mit Demenz ein. In einem anderen Teil entstehen sogenannte Komfortzimmer.

Zimmer bieten Zugang zum Garten
Die Demenzabteilung soll laut Stüdli eine Art Wohngemeinschaft werden. Maximal zwölf Personen werden in dieser Abteilung leben. «Je nach Verfassung der Person eignet sich besser ein Einzelzimmer, ein Zweibettzimmer oder die Unterbringung in der sogenannten Oase mit drei Betten», führt Stüdli aus. Weil das Altersheim Im Ris an einen Hang gebaut ist, haben alle Zimmer einen direkten Ausgang zu einem abgetrennten Aussenbereich mit Garten. Zudem gibt es eine Küche mit Esszimmer, einen Aktivierungsraum sowie eine Lounge.

Für die neuen insgesamt sieben Komfortzimmer mit erhöhtem Standard werden Balkone angebaut. Wer dort einzieht, hat ein separates Badezimmer mit schwellenfreier Dusche, Dusch-WC und Lavabo zur Verfügung. Vom Balkon aus könne man dann sogar die Glarner Alpen sehen. «Viele Menschen zögern den Schritt, ins Altersheim zu gehen, lange hinaus», sagt Vorstandspräsident Manfred Reiter. Doch wenn sie eingezogen seien, heisse es oft: «Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?»

Das ganze Projekt kostet rund 1,7 Millionen Franken. Die Mitgliederversammlung des gemeinnützigen, privaten Altersheims hat den Betrag 2018 genehmigt. Nach dem Umbau verfügt das Altersheim über 88 Betten.

Tag der offenen Tür: Sonntag, 16. Juni, 10 bis 16 Uhr. Eröffnung von Komfortzimmern und geschützter Wohngruppe für Menschen mit Demenz. Altersheim Im Ris, Schwarzbächlistrasse 1, 8041 Zürich. Telefon 044 711 94 00. www.imris.ch

Mit den Arbeiten begonnen wurde im März. «Eine grosse Herausforderung sind bei einem bestehenden Gebäude immer die zwischenzeitlich verschärften Brandschutzvorschriften», so Architekt Sauer. Im Juni muss alles fertig sein, denn am Sonntag, 16. Juni, findet von 10 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Eingeladen sind alle Interessierten aus dem Kreis 2 und Adliswil.



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