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07.08.2019 Von: Karin Steiner

Zürich Nord

Vandalen sorgen im Auzelg für Ärger


Edith André vor dem Scherbenhaufen hinter dem Haus. Foto: kst.

Edith André ist verärgert. Erneut haben Jugendliche in ihrem Garten gewütet und ihre Blumenarrangements zerstört. Für die Hauswartin einer Liegenschaft an der Opfikonstrasse ist Vandalismus nicht das einzige Problem.

Seit 1971 wohnt Edith André in der Liegenschaft in der Nähe des Schulhauses Auzelg, seit über 40 Jahren ist sie dort Hauswartin. Der grosse Garten hinter dem Haus ist bei Jugendlichen beliebt, weil sie dort abseits der Strasse im Verborgenen zusammensitzen und feiern können. «Ständig muss ich Abfälle, Bierdosen und Zigarettenstummel einsammeln», ärgert sich Edith André. «Auch für die Hausbewohner sind die Zusammenkünfte eine Plage, denn die Jugendlichen rauchen Cannabis und der Gestank geht in die Kinder- und Schlafzimmer. Man kann die Fenster nicht mehr öffnen.»

Im Garten, den sie liebevoll pflegt, stehen auf aus Ziegelsteinen errichteten Säulen Blumenarrangements. «Mein Sohn hat sie für mich gebaut.» Der Schock war gross, als sie eines Morgens aus dem Fenster blickte und ein Chaos von zerbrochenen Ziegelsteinen sah. «Die Vandalen haben mit Gewalt die Ziegelsteine zerbrochen und im ganzen Garten verteilt», erzählt sie. «Das ist bösartige, mutwillige Zerstörung, die ich nicht akzeptiere.» Edith André hat den Fall der Polizei gemeldet.



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