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28.08.2019
Zürich West

«Ein Anfang auf dem Weg zu einem GZ»


Der «Begegnungsraum» blieb am Einweihungsfest der PBZ Bibliothek dank schönem Wetter ungenutzt. Foto: Lisa Maire

Im neuen Quartierzentrum Schütze wird es ab Frühjahr 2020 auch ein Café geben. Beim Quartierverein Zürich 5 schätzt man den neuen Begegnungsort, fordert jedoch weiterhin ein richtiges GZ. 

Lisa Maire

Das Quartierzentrum Schütze an der Heinrichstrasse hat die Stadt als Ersatz für das Quartierhaus Kreis 5 am Sihlquai eingerichtet. Es besteht aus mehreren Räumen, die für öffentliche und private Anlässe gemietet werden können. Darunter ein grosser, mit Bar und Gastroküche ausgestatteter Raum im EG. Entgegen ursprünglicher Pläne will die Stadt nach Gesprächen mit dem Quartierverein Zürich 5 Industrie (QV5) diesen Raum künftig auch als «professionell geführten Begegnungsraum mit Konsumationsmöglichkeit» anbieten. Gemäss Sozialdepartement soll das Café ab Frühjahr 2020 an zwei Vor- und Nachmittagen in der Woche offen sein. Wie kommt das neue Angebot beim QV5 an, der sich seit einiger Zeit für ein Gemeinschaftszentrum (GZ) im Quartier starkmacht? Die Kreise 4 und 5 sind nämlich die einzigen in der Stadt, die kein GZ haben – das heisst einen zentralen, niederschwelligen Treffpunkt mit einem Café und einem breiten soziokulturellen Angebot. Der geplante Begegnungsort sei «immerhin ein Anfang auf dem Weg zu einem GZ», sagte QV5-Präsidentin Andrea Aebi auf Anfrage. Vielleicht könne dieser ja noch etwas ausgebaut werden, falls sich Freiwillige aus dem Quartier engagieren wollen. Man bleibe im Dialog mit der Stadt. «Wir fordern aber weiterhin ein voll ausgestattetes GZ.»

Dafür ist der Zug auf dem Schützeareal natürlich längst abgefahren. Der Quartierverein liebäugelt deshalb mit dem Josefareal. Dort werden – mit dem Wegzug der Zentralwäscherei und nach der Verkleinerung des Heizkraftwerks – frühestens 2026 rund 15 000 Quadratmeter für neue öffentliche Nutzungen frei. Der Stadtrat denkt dabei an ein Pflegezentrum und an Alterswohnungen, ein Hallenbad sowie Grünfreiraum. Auch der bisherige Werkhof soll bleiben. Andrea Aebi ist überzeugt: «Eine publikumswirksame, öffentliche Einrichtung wie ein GZ würde da für die nötige Belebung des Erdgeschosses sorgen und wäre zudem zonenkonform. Unsere Forderung ist jedenfalls bei der Stadt platziert.» 



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