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02.10.2019 Von: Christina Brändli

Zürich 2

Am Wollimärt waren Ballons der Renner


Kurz nach dem Start ist die Heliumflasche beim Kinderhaus Entlisberg

Der Besucheransturm an der Herbstausgabe des Quartiermarktes in Wollishofen überrascht besonders das Kinderhaus Entlisberg. Schon nach kurzer Zeit geht Sonja Nussbaumer und ihrem Team die «Luft» aus.

Frühling wie Herbst verwandelt der halbjährliche Wollimärt die Kirchbergstrasse in Wollishofen in ein buntes Stelldichein aus Gewerbe, Vereinen, Hobbykünstlern und Besuchern.
Besonders ins Auge fällt am vergangenen Samstag der Stand von Manfred Peter. Er ist Eigentümer der Geronimogartenbau GmbH und sagt: «Für mich ist die Teilnahme am Wollimärt eine gute Möglichkeit, meine Arbeit zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.» Diesen Herbst steht er nicht allein am Stand. Mit dabei ist die namensgebende Figur seiner Gärtnerei. Der lebensgrosse Indianer mit prachtvollem Federkopfschmuck und Gärtnerkluft zieht dann auch alle Blicke auf sich. Sehen und gesehen werden steht bei vielen im Vordergrund, denn kostendeckend einen Marktstand zu betreiben, ist schwierig geworden, da sind sich viele Standbetreiber einig: «Natürlich ist es in den letzten Jahren schwieriger geworden, an Märkten etwas zu verkaufen. Die Konkurrenz wächst und vieles gibt es heute günstiger im Grosshandel», meint Sandra Wittachy. Sie ist eine eingefleischte Marktstandbetreiberin und seit 15 Jahren im Einsatz. Trotzdem habe sie die Erfahrung gemacht, dass für ein Produkt, das gefällt, auch der verlangte Preis bezahlt werde.

Vom Kürbis bis zum Ballon
Werbung in eigener Sache macht der Garten am Grenzsteig. Katayoun Safi betreut den Stand und ist im Vorstand des Vereins: «Wir verkaufen Kürbisse, Äpfel, Suppe und Süsses, alles aus unserem Garten und selbst gemacht. Mit dem Stand am Wollimärt möchten wir neue Mitglieder gewinnen», erzählt Safi.
Etwas Pech mit ihrem Besuchermagneten hat das Kinderhaus Entlisberg: «Leider war unsere Heliumflasche in kürzester Zeit leer», sagt Leiterin Sonja Nussbaumer. Doch das Kinderhaus hat an seinem Stand noch mehr zu bieten als nur Ballons: «Wir stellen unsere Aktivitäten vor und haben eine kleine Bastelecke, in der Kinder aller Altersklassen Fingerabdruckkarten gestalten können», erzählt Nussbaumer. Gut lachen hat da der Quartierverein Wollishofen. Seine Ballons gehen dank einer (noch) vollen Heliumflasche weg wie warme Weggli.

Platz schaffen und Geld verdienen
Etwas anders sieht es am Kinderflohmarkt aus. Da möchte man für seinen Einsatz auch einen Ertrag erzielen. So auch die achtjährige Yekta. Obwohl es ihr doch nicht immer ganz leichtfällt, sich von ihren Spielsachen zu trennen. Ihre Strategie ist so einfach wie genial: «Ich frage die Leute einfach, ob sie etwas bei mir kaufen möchten.» Ein Nein hat das junge Verkaufstalent noch selten gehört, meint sie stolz.
Platz schaffen ist das Motto von Charlotte und ihrer Mutter: «Die Kinder möchten getrennte Zimmer», erzählt die Mutter. Charlottes Bruder ist heute allerdings nicht anwesend, um die beiden Frauen zu unterstützen, geteilt wird aber trotzdem.



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