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06.11.2019 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Jugendliche wollen mehr Verantwortung


Gemütliches Beisammensein auf dem «QuarTierhof Höngg». Foto: pm.

Der «QuarTierhof Höngg» wird im kommenden Jahr umgebaut. Neu gehört auch das ehemalige Wohnhaus dazu. Ein Grund, einen Zukunftsworkshop durchzuführen. Um die 25 Personen jeden Alters nahmen daran teil.

Im Februar soll der Umbau der Ställe und des Ökonomiegebäudes auf dem «QuarTierhof» an der Regensdorferstrasse in Höngg starten. Neu wird dem gleichnamigen Verein auch das ehemalige Wohnhaus des Bauernhofs zur Verfügung stehen. Dort gibt es eine Küche, heizbare Räumlichkeiten und sanitäre Anlagen sowie Sitzungs-, Aufenthalts- und Büroräumlichkeiten. «Wir freuen uns alle sehr darauf», betont Christopher Szaday vom Vorstand des Vereins «QuarTierhof Höngg». Das Areal gehört der Stadt.

Drei neue Arbeitsgruppen
Wie die neue Infrastruktur genutzt werden kann und welche Ideen vorhanden sind, war Thema eines Zukunftsworkshops. Dieser wurde vergangene Woche im Restaurant CaBaRe im Rütihof in Höngg durchgeführt. Unter den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren Menschen jeden Alters und auch Nicht-Mitglieder des Vereins. Unter der Leitung von Christopher Szaday brachten sie ihre Wünsche und Träume ein. Fazit war, dass es drei neue Arbeitsgruppen geben soll. Diese schlugen die Anwesenden vor. Die AG Organisatorisches will die Jugendlichen mehr einbinden, das heisst, es soll neu einen Jugendvorstand geben. Die AG Betriebliches soll sich um Alltägliches kümmern, wie zum Beispiel: wer einen Schlüssel fürs Gebäude hat, wer putzt und anderes. Die AG Bildungsangebote befasst sich mit den Themen Biodiversität und Nachhaltigkeit und mit Angeboten und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche aus dem Quartier. Die Vorschläge aus den Arbeitsgruppen werden an der Mitgliederversammlung im kommenden Jahr behandelt. Alle Wünsche müssen dem bestehenden Leitbild entsprechen. Ein weiteres Ziel ist, das Angebot des «QuarTierhofs» weiter herum bekannt zu machen, das heisst ennet dem Rütihof. «Der Workshop war ein Erfolg», betont Szaday. Es seien neue AG gebildet worden und es gebe neue konkrete Projekte.
Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurden Ideen gesammelt, wie das Wohnhaus genutzt werden kann. Beispiele sind: Künstleratelier, Mediathek, Partyraum, Treffpunkt und soziokulturelle Aktivitäten. Der Schwerpunkt des «QuarTierhofs» soll aber weiterhin bei Kindern und Jugendlichen sowie Tieren und Natur liegen.

Tiere und Natur
Die Einrichtungen des «QuarTierhofs Höngg» sollen keine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen in Höngg sein. Das Thema Tiere und Natur entspricht einem Bedürfnis aus dem Quartier, welches die Bevölkerung auf dem «QuarTierhof» erleben und mitgestalten kann.

QuarTierhof Höngg
Der Verein «Quartierhof Höngg» ist Pächter des rund 1 Hektare grossen Areals und des Ökonomieteils des Gebäudes. Die Mitglieder des Vereins betreiben den Hof in Freiwilligenarbeit. Der Verein besteht zurzeit aus rund 100 Einzel-, Familien und Jugendmitgliedern. Auf dem Quartierhof Höngg leben Hühner, Hasen, Geissen, Ponys und Pferde. Weiter gibt es Obstbäume, Garten sowie Hofladen. Der Verein führt verschiedene Aktivitäten durch.



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