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06.11.2019 Von: Pia Meier

Zürich Nord

Neuzuzüger besser integrieren


Der Integrationszwingli auf dem Schwamendingerplatz. Foto: pm.

Auf dem Schwamendingerplatz steht bis 18. November der Integrationszwingli. Das «Zwingli-Gsprööch» drehte sich deshalb um Themen wie Quartierleben, neu ankommende Menschen und Engagement im Quartier.

Schwamendingen wächst und wird bis ins Jahr 2035 gemäss Prognosen 10 000 Menschen mehr beheimaten. Anlässlich einer Zukunftswerkstatt, eines etwas anderen «ZwingliGsprööchs», mit dem Titel «Vom Bauerndorf zum Trendquarter – Teilhabe am Quartierleben», beschäftigten sich um die 30 Personen aus Schwamendingen und aus anderen Stadtteilen, Privatpersonen und Vertreter von Institutionen unter der Leitung von Paul Krummenacher von «Frischer Wind» mit Themen rund um die Neuankommenden. Ein Schwerpunkt war die Information und wie man dazu kommt.

Informationen an alle
Es brauche einen Veranstaltungskalender für alle, hielt eine Mehrheit der Anwesenden fest. Dieser soll allen Quartierbewohnerinnen und -bewohnern zur Verfügung stehen. Mit der Stele/dem Stadtplan auf dem Schwamendingerplatz ist man nicht ganz zufrieden, was das Design und die erhältlichen Informationen betrifft. Es brauche einen Verteiler für alle Schwamendingerinnen und Schwamendinger. Eine Möglichkeit sei, diese Information der Steuererklärung beizulegen, meinte eine Anwesende. Eine andere Person schlug vor, die E-Mail-Adressen der Neuzugezogenen zu sammeln. Ein weiterer Vorschlag war ein Schwamendinger App. Auch im Internet sollten alle Aktivitäten im Quartier aufgeführt sein. Neben der jährlichen Begrüssung der Neuzuzüger brauche es zudem einen regelmässig stattfindenden Zuzügerstamm. Eine weitere Idee ist ein Infozentrum zum Beispiel auf dem Schwamendingerplatz. Einige Anwesende meinten, dass es aber nicht nur eine Bring-, sondern auch eine Holschuld gebe. «Die Eigeninitiative muss gefördert werden.»

Schwamendingerplatz entrümpeln
Wichtig war den Anwesenden weiter, dass die zentrale Funktion des Schwamendingerplatzes erhalten bleibt. Einige forderten, dass es keinen (weiteren) Abbau des Service public mehr gibt. Zudem soll der Platz entrümpelt werden, sodass mehr Platz bei den Traminseln besteht. Der Platz sei ein wichtiger Treffpunkt. Allerdings brauche es noch einen Treffpunkt für junge Menschen zwischen 16 und 25 Jahren, wurde bemerkt. Zum Beispiel eine Bar oder eine Kafi.
Bei der abschliessenden Punkteverteilung erhielt das Thema Quartierinfo für alle am meisten Punkte, gefolgt vom Schwamendingerplatz.



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