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11.12.2019
Zürich West

Glühweinduft liegt in der Wiediker Luft

Die Vorarbeit fürs Wiediker Glühweinhüttli beginnt für Monika Egli und ihre Heinzelmännchen im Sommer. Begegnungen stehen hier im Mittelpunkt.

Christina Sonderegger

Zum fünften Mal gastiert das Glühweinhüttli vom 2. bis 21. Dezember an der Schmiede Wiedikon (siehe Info unten). Seit 2015 organisiert der Quartierverein Wiedikon diesen Anlass für die Bevölkerung des Quartiers und alle Passanten.
Die grosse «Tätschmeisterin» ist Monika Egli, eine junge Bernerin mit einem grossen Herz für Wiedikon. Viel Arbeit und noch mehr Organisationsgeschick steckt hinter dem Hüttli-Anlass. So beginnt Monika bereits im Sommer mit dem Einholen der Bewilligungen, startet die Umfragen, wer wann welche Darbietung machen möchte, koordiniert und trifft die wichtigsten Vorkehrungen. «Die 100 kleinen Schritte, an die man denken muss», das sei die grösste Herausforderung, meint sie lachend, denn schliesslich gehe sie einem 100-Prozent-Job an der Universität Zürich nach. Aber sie spüre auch das Wohlwollen des Quartiers und der angrenzenden Läden und Bewohner, die sie unterstützen. Gewisse Sachen «passieren» einfach, ohne dass sie sich gross darum hätte kümmern müssen. Diesen «Heinzelmännchen» danke sie herzlich. Auch sei es ein Glück, dass die Feuerwehr im Kreis 3 stationiert sei. Sie stelle die grosse Tanne, die Grün Stadt Zürich sponsert, ruck, zuck mit ihrem Kran auf.

Begegnungen im Mittelpunkt

Jeden Abend ab 16 Uhr hat Memet Memeti seinen Auftritt. Von Montag bis Samstag schenkt der gebürtige Kosovare, der perfekt Züridüütsch spricht, Glühwein und Punsch aus. Er lerne viele Leute kennen und erfahre allerlei über das Quartier. Wie es früher hier war und was sich verändert habe. Hin und wieder gewinne er ein neues Mitglied für den Quartierverein, ergänzt er stolz. Die Begegnungen sollen denn auch im Mittelpunkt des Glühweinhüttlis stehen, bekräftigt Urs Rauber, der Präsident des Vereins. Er versteht den Anlass als eine Art öffentlicher Stammtisch. Man trifft hier Leute, die jedes Jahr kommen, die sich freuen, wenn der Christbaum leuchtet und man beim Einnachten auf dem Nachhauseweg einen weihnachtlichen Glühwein trinken kann.

An manchen Abenden sind ein paar Leute hier, an anderen können es gut hundert sein. Das kommt auf das Wetter und die Veranstaltungen an. An Tagen, wo getanzt wird, Kinder singen oder Weihnachtsmusik erklingt, kann es schon mal eng werden. Aber nie so wie auf den Plätzen in der Innenstadt und das ist auch gut so. Auch wenn alles gut läuft und man zufrieden ist, hat Monika Egli eine Vision für die Zukunft des Glühweinhüttlis: «Cool wäre es, man könnte noch etwas essen.» Wie sie das auch noch realisiert – mit oder ohne Heinzelmännchen –, das steht noch in den Sternen.

Die Anlässe beim Glühweinhüttli

Das Glühweinhüttli ist Montag bis Freitag, 16 bis 19 Uhr offen, Samstag, 14 bis 18.30 Uhr. Folgende Anlässe finden noch statt:
• 12. Dez., 17–18 Uhr: Lebkuchen vom Gewerbe Zürich 3
• 13. Dez., 18 Uhr: Fire Allstars Cheer – Tanz und Akrobatik
• 14. Dez., 14–18 Uhr: Rugby Union stellt sich vor (mit Bällen)
• 18. Dez., 8.30 Uhr: 160 Kinder des Schulhauses Aegerten singen fürs Quartier
• 19. Dez., 17.30 Uhr: Eurodancers Tanzshow
• 20. Dez., 18 Uhr: Fire Allstars Cheer – Tanz und Akrobatik
• 21. Dez., 16.15–16.45 und 17.15–17.45 Uhr: Metallharmonie Zürich Wiedikon, Weihnachtsmusik.



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