Züriberg Zürich 2 Zürich Nord Zürich West Zürich West mit Quartierecho Küsnachter Küsnachter Amtlich
18.12.2019
Zürich Nord

Stiftung PWG gewinnt Architekturpreis


Der Neubau der PWG am Waldmeisterweg in Unterstrass. Foto: zvg.

Der Architekturpreis Kanton Zürich wurde dieses Jahr an sieben Bauten vergeben. Unter anderem wurde das Wohnhaus am Waldmeisterweg in Unterstrass der Stiftung PWG ausgezeichnet, und eine Anerkennung erhielt auch der Ausbau des Bahnhofs Oerlikon.

«Die Materialisierung und Farbigkeit erinnert an die Heiterkeit und Würde anonymer Strand-Architekturen.» So beschreiben die Lütjens-Padmanabhan-Architekten den Neubau mit 21 Wohnungen, den sie im Auftrag der Stiftung PWG anstelle eines Gebäudes von 1947 mit acht Wohnungen erstellt haben. Das Haus hat in der Architekturszene hohe Wellen geschlagen, nicht nur, weil es geschickt mit Formen, Farben und Stilelementen spielt, sondern auch, weil es «keine gebaute Blödelei, aber Architektur für Architekten» sei, wie die Architekturzeitschrift «Hochparterre» schrieb.

Öffentliche Diskussion anregen
Die Stiftung für die Auszeichnung guter Bauten im Kanton Zürich prämiert alle drei Jahre ausgewählte Gebäude mit einem Architekturpreis. Mit dem Preis werden Bauherrschaften sowie Architektinnen und Architekten bedacht, die sich in vorbildlicher Weise für die Realisierung qualitätsvoller Architektur engagiert haben. Damit sollen das Bewusstsein für die Baukultur im Kanton Zürich gefördert und die öffentliche Diskussion über das Bauen angeregt werden. Eingereicht wurden 93 Bauten aus den Jahren 2016 bis 2018. Sie wurden von den sieben Jurymitgliedern hinsichtlich ihrer städtebaulichen, architektonischen und freiräumlichen Qualität beurteilt. In die engere Wahl kamen 19 Bauten, welche die Jury besichtigte. Nominiert wurden 16 Bauten.

Anerkennung für Bahnhof Oerlikon
Eine Anerkennung erhielt zudem der Ausbau des Bahnhofs Oerlikon. «Beim Ausbau galt es, viele Interessen in Einklang zu bringen, zuvorderst jene der SBB und der Stadt Zürich. Welches städtebauliche und gestalterische Potenzial hinter einer erfolgreichen Zusammenarbeit aller Partner steckt, zeigt das Beispiel des Bahnhofs Oerlikon», heisst es im Juryurteil.

«Der neue Max-Frisch-Platz auf der bis anhin vernachlässigten nördlichen Seite des Bahnhofs geht nun nahtlos in das äusserste Perron über – und umgekehrt», heisst es weiter. «Bahnhof und Stadt werden eins, auch in der Quartierverbindung, die durch präzise gesetzte Mittel als öffentlicher Raum behandelt wurde, der gestalterische Qualitäten verdient. Der Bahnhof Oerlikon ist durch den Umbau selber zu einem Stück Stadt geworden, das zwei andere Stadtteile miteinander verbindet.» (pd/kst.)



Anzeigen

Galerien

Aktuelle Ausgaben

Züriberg vom 2. April 2020
Zürich 2 vom 2. April 2020
Zürich Nord vom 2. April 2020
Zürich West vom 2. April 2020
Küsnachter vom 2. April 2020
Küsnachter Amtlich vom 2. April 2020

Sonderzeitungen

2000-Watt-Gesellschaft 2019
Abenteuer Stadt Natur 2019
Ausstellungsführer Neuer Norden 2018
Neuer Norden 2018
Literaturforum booXkey
Partnerpublikation der Lokalinfo AG
Stadt-Anzeiger Glattfelder Kilchberger Klotener Anzeiger Volketswiler Nachrichten