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12.02.2020
Zürich West, Zürich 2

Zum Auftakt ein volles Haus im neuen «Albisgütli»


Bereits Stammgäste am Festival: Nevada wusste die Zuhörer von den Stühlen zu holen. Foto: Toni Spitale

700 Gäste sorgten am ersten Country Brunch in dieser Saison für einen ausverkauften Schützenhaus-Saal. Mit dem Auftakt des 36. Country Music Festivals, das sechseinhalb Wochen dauern wird, ist der langjährige Programmchef Albi Matter mehr als zufrieden.

Toni Spitale

Nevada war am Sonntag ganz nah – für die Stadtzürcher quasi direkt vor der Haustür, auf der Bühne im «Albisgütli». Die vier Herren der gleichnamigen Country-Band aus der Ostschweiz wussten das Publikum schon am frühen Morgen mit schmissigen Ohrwürmern von den Stühlen zu holen – und das noch vor dem ersten Schluck Koffein.

Ausnahmslos positive Feedbacks

Den Kaffee am ersten Sonntagsbrunch dieser Saison und die weiteren unverzichtbaren Brunch-Spezialitäten wie Rührei, Speck und Birchermüsli stellte erstmals das Team unter der Leitung des neuen Geschäftsführers Pascal Infanger bereit. Mit dem Umbau heisst das Schützenhaus Albisgütli nun offiziell Gasthaus Albisgütli. Hinter Geschäftsführer Infanger steht das Cateringunternehmen Remimag, das in der Deutschschweiz rund 25 Restaurants betreibt. «Es ist für uns alle ein Neuanfang», sagte der langjährige Programmchef Albi Matter bei einer Avo-Zigarre in der Raucherlounge. Die Rückmeldungen nach dem ersten Festival-Wochenende stimmen das Wiediker Urgestein zuversichtlich. Dank elektronischer Erfassung der Bestellungen dauere es an den Abendkonzerten weniger lange, bis das Essen serviert sei. Und was die Qualität des Essens betreffe, so habe er bislang ausnahmslos positive Feedbacks erhalten. «Sehr zufrieden» ist Matter auch mit dem bisherigen Besuchererfolg des 36. Country Music Festivals, an dem bis Ende März noch knapp 50 Bands auftreten werden. Schon die ersten beiden Abende mit dem Hollywood-Star Kiefer Sutherland im Programm waren ausverkauft. Ein volles Haus erwartet der Künstleragent ferner für die kommenden sechs American-Breakfast-Konzerte, den Auftritt der US-Frauenband Runaway June sowie das Gastspiel der Krüger Brothers.

Eine weitere Neuerung gibt es bei der diesjährigen Auflage beim Vorverkauf: Dieser findet erstmals über den Ticketcorner statt, was laut Matter den Vorteil habe, dass die Gäste nun schneller an ihren Plätzen sind und das Warten an der Abendkasse wegfällt. Auch wenn schon manche Konzerte ausverkauft sind, könne man sein Glück weiterhin an der Abendkasse versuchen: «Wir haben in der Geschichte des Country-Festivals noch nie jemanden nach Hause schicken müssen.»

Auf dem Weg zur Berühmtheit

Albi Matter glaubt, dass nicht zuletzt die Preispolitik dazu geführt habe, dass sich das Festival über einen konstant hohen Erfolg freuen darf. Man achte darauf, dass die Portemonnaies der Gäste nicht allzu sehr belastet würden. Mit Ticketpreisen zwischen 35 und 85 Franken – für zwei Bands notabene – bewege man sich im erschwinglichen Mittelfeld. «Top-Stars aus der Country-Szene können wir zu diesen Preisen natürlich nicht in die Schweiz holen», sagt Matter, «dafür aber immer wieder Neuentdeckungen auf dem Weg zur Berühmtheit.»

Weitere Informationen zum Festivalprogramm findet man auch im Internet unter: www.albisguetli.ch



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