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13.05.2020
Zürich 2

60-Tonnen-Trafo in Wollishofen abgebaut


Auf Schienen wird der Transformator auf den Tieflader zum Abtransport gezogen. Foto: EWZ

Nach über 47 Jahren im Einsatz erreichte einer der drei Netztransformatoren des EWZ-Unterwerks Frohalp in Wollishofen seine technische Lebensdauer. Der über 60 Tonnen schwere Trafo wurde in mehreren Etappen abgebaut, die grössten Teile mit rund 44 Tonnen kürzlich abtransportiert, teilt das EWZ mit. Zur langfristigen Sicherung der Stromversorgung der Stadt Zürich wird im Herbst ein neuer leistungsstärkerer Transformator eingebaut.

Der Transformator wandelte während Jahrzehnten den Strom von
150 Kilovolt Spannung auf 11 Kilovolt herunter und leitete ihn an die Trafostationen in den Quartieren weiter, wo er ein letztes Mal vom EWZ auf 400 Volt transformiert wird, bevor er dann in die Gebäude der Kundinnen und Kunden fliesst.

Durch die Umspannung erwärmen sich die Transformatoren und sind deshalb mit Öl gefüllt. Rund 17 Tonnen Öl wurden bereits Anfang April von einem Tanklaster abgeholt und fachgerecht entsorgt. Der Transformator wurde gemäss EWZ zu einem spezialisierten Recycling-Unternehmen transportiert, wo er zerlegt und so viel wie möglich an Wertstoffen, wie Kupfer, zurückgewonnen wird. Alles andere wird gemäss den strengen Anforderungen vom EWZ im Rahmen des Klima- und Umweltschutzes sorgfältig entsorgt.

Langzeitprojekt vor Abschluss

Bis Herbst wird die Transformatorenkabine vorbereitet, um den neuen, modernen Transformator aufzunehmen, der dann wieder für Jahrzehnte für eine sichere Stromversorgung vor allem des Kreises 2 sorgen wird. Bis 2023 werde noch ein weiterer Transformator ausgewechselt, schreibt das EWZ.

Das Unterwerk Frohalp ist das letzte der 18 städtischen Unterwerke, das im Rahmen der Spannungserhöhung von 11 auf 22 Kilovolt Spannung bis 2023 umgebaut wird. Nach über 50 Jahren wird dann das Projekt seinen Abschluss finden. Um den langfristig zunehmenden Energiebedarf der Stadt gerecht zu werden, hat der Stadtrat 1972 die Spannungserhöhung des Mittelspannungsnetzes beschlossen. (red.)



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