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Containersiedlung auf dem Swisslife-Areal in der Binz: Bald Umzug der Ateliers nach Altstetten? Foto: Manuel Risi

Zürich West

Im Basislager herrscht Aufbruchstimmung

Seit zwei Jahren bietet die Containersiedlung in der Binz Raum für Kreative. Ende März laufen nun die Mietverträge aus.
Die Stadt möchte das Projekt übernehmen.
Die Verhandlungen kommen aber nur schleppend voran.



Manuel Risi

Es ist ein windiger Nachmittag im Räffelpark. Dicke Schneeflocken wirbeln durch die Luft und bedecken alles mit einer weissen Decke. Auf den ersten Blick wirkt die Containersiedlung verlassen. Doch der Schein trügt: In den meisten Ateliers und Büros wird gearbeitet. So auch bei Urs Bühler, der seit der Eröffnung des Basislagers sein Schmuckatelier in einem der Container betreibt. Gerade sind Veronika Witschi und Eva Bachmann bei ihm zu Besuch. Auch sie haben hier in der Binz ihre Ateliers. Dass die Verhandlungen zwischen der Stadt und der Eigentümerin der Siedlung Swiss Life noch keine Früchte trug, sorgt bei den Dreien für Unverständnis.

«Ehrlich gesagt, verstehen wir nicht, warum nichts passiert. Ich habe mich zwar auf den Umzug eingestellt, schliesslich war von Anfang an klar, dass dies ein Provisorium ist, aber die Ungewissheit ist ärgerlich», meint Veronika Witschi. «Wir rechnen aber alle fest mit dem Umzug an die Aargauerstrasse in Altstetten.» Sorgen machen sich die drei Kreativen vor allem um das Restaurant Transit, das bereits nach Altstetten umgezogen ist und mit dem Nachzug des Basislagers rechnet. Sollte sich dieser noch weiter verzögern oder gar nicht zustande kommen, riskieren die Betreiber ein Verlustgeschäft.

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Das Gebiet Wallisellenstrasse ab Riedgraben soll ein attraktives Wohngebiet werden.  Foto: kst.

Zürich Nord

Wallisellenstrasse wird vom Vorort zum Zentrum

Wallisellenstrasse zwischen Riedgraben und Dreispitz soll ein attraktives Wohnquartier werden. Es besteht aber ein grosser Erneuerungsbedarf, auch bei der Baugenossenschaft Asig
am Glattbogen.

Pia Meier

Die Baugenossenschaft Asig besitzt entlang der Wallisellenstrasse die Siedlungen Glattbogen und Dreispitz. Der obere Teil des Glattbogens wird in zwei Etappen sanft saniert. Die erste Etappe wurde im 2011 durchgeführt, die zweite folgt in diesem Jahr. Der untere Teil des Glattbogens soll abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Aus einem Studienauftrag mit 10 Teams sind pool Architekten als Sieger hervorgegangen. In der Zwischenzeit wurde das Projekt überarbeitet. Morgen Freitag, 24. Februar, entscheidet die Baugenossenschaft, ob dieses Projekt realisiert wird. «Unser Ziel ist es, das konkrete Projekt an unserer Generalversammlung 2012 zu präsentieren», teilt Peter Hurter, Leiter Bau und Unterhalt der Asig mit. Die Baugenossenschaft erwartet im Gebiet entlang der Wallisellenstrasse in Zukunft eine qualitative Urbanisierung, was auch eine Verdichtung beinhaltet. Man arbeitete diesbezüglich eng mit dem Amt für Städtebau zusammen.

Dieses Amt hat im vergangenen Jahr das städtebauliche Entwicklungsleitbild Wallisellenstrasse herausgegeben. Dieses sieht vor, gemeinsam mit den Grundeigentümern sowie der Quartierbevölkerung rund um die Wallisellenstrasse ein urbanes, attraktives und durchmischtes Stück Stadt zu gestalten und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dass an der Wallisellenstrasse zurzeit gebaut wird, hat allerdings nichts mit Aufwertungsmassnahmen zu tun, sondern mit Unterhaltsarbeiten.

Gartenstadt erhalten
Das Gebiet zwischen Riedgraben und Bahnlinie ist als Teil der Gartenstadt Schwamendingen entstanden. Heute liegt es aber nicht mehr am Stadtrand mit Bezug zur Landschaft, wie noch zu seiner Entstehungszeit. Grosse Infrastrukturen, neue Industrie- und Gewerbestrukturen aber auch vermehrt neue grosse Wohnsiedlungen in Leutschenbach dominieren das Umfeld. Das Quartier zeichnet sich mehr und mehr durch seine zentrale Lage zwischen Flughafen und Zentrum Oerlikon sowie innerhalb der rasant wachsenden Glattalstadt aus. Diese regionale Urbanisierung und Verdichtung wird sich auch auf die bestehenden Strukturen auswirken, ist das Amt für Städtebau überzeugt. Es sieht diese Dynamik aber als Chance. Das städtebauliche Entwicklungsleitbild Wallisellenstrasse definiert Grundsätze für die zukünftige bauliche Entwicklung des Gebiets. Es bietet Orientierung und liefert Bewertungskriterien für künftige Bauprojekte. Gleichzeitig ist es Grundlage für planungsrechtliche Verfahren, beispielsweise eine Revision des Zonenplans und für Planungsinstrumente wie die Sondernutzungsplanung.

Zwischen Wallisellenstrasse und Bahnlinie sowie südlich der Wallisellenstrasse bis zum Grünzug kann gemäss dieser Studie eine durchschnittlich vier- bis fünfgeschossige Bebauung entstehen. Ausnahmen nach oben (maximal sieben Geschosse) sind entlang der Wallisellenstrasse möglich sowie als punktuelle Akzente an strategisch bedeutenden Kreuzungspunkten. Gewerbliche Nutzungen, die der Quartierversorgung dienen, sollen gemäss Stadt gefördert werden.

Das Gebiet Walisellenstrasse wird durch mehrere Buslinien erschlossen. Längerfristig ist auch eine Tramlinie möglich. Bei Einhalten der heutigen Baulinien ist eine Tramführung im Strassenquerschnitt möglich. Freiräume können entlang der Bahnlinie sowie der Glatt entstehen. Auch eine Verbindung mit dem Leutschenbach-Gebiet ist vorgesehen.

Zürich Nord

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Jetzt fehlen nur noch die Babys in der ehemaligen Pfarrwohnung. Krippenleiterin Margie Müller, Pfarrerin Angelika Steiner (kniend) und Lukas Hamann, einer der Helfer.  Foto: Lorenz Steinmann

Zürich 2

Kirche im Wandel: Reformierte Pfarrwohnung wird zur ersten Leimbacher Kinderkrippe

Am 1. März öffnet die erste Kinderkrippe in Zürich-Leimbach ihre Pforten. Früher wohnte hier der reformierte Pfarrer. Durchaus symbolisch öffnet sich damit die reformierte Kirche.

Lorenz Steinmann

Das ehemalige Cheminée wird zum Kinderbänkli, der Gartensitzplatz zum Tummelfeld für Kleinkinder. Und die neuen Lavabos sind auf Kleinkinderhöhe montiert. Wo früher Leimbachs reformierter Pfarrer wohnte, lacht es bald aus mehr als zwei Dutzend Baby- und Kinderkehlen. Das ist neu für Leimbach und für ganz Zürich. Die reformierte Kirchgemeinde hat die Idee von Regula Lohr aus einer Zukunftswerkstatt für Leimbach hartnäckig verfolgt, und nun kann am 1. März ein erstes Etappenziel gefeiert werden. Dann eröffnet der Verein Kinderhaus Zürich Leimbach das «Kinderhaus Rütschlibach». Auf die geniale Umsetzung auf diesem Gelände ist man darum gekommen, weil die neue Pfarrerin Angelika Steiner (siehe separates Porträt) nicht in die für sie zu grosse und zu dezentrale 9-Zimmer-Wohnung (!) ziehen wollte.

 

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Züriberg

Alles läuft nach Plan bei Durchmesserlinie

Die Bauarbeiten an der Durchmesserlinie der SBB sind in vollem Gange. Die neue Achse soll ab 2014 zum Teil in Betrieb genommen werden. Ein Überblick.

Manuel Risi

Rund 9,6 Kilometer misst die Durchmesserlinie, welche in Zukunft West und Ost besser verbindet. Kern des Projekts bildet der neue unterirdische Durchgangsbahnhof Löwenstrasse. Die Bauarbeiten dazu finden in 16 Meter Tiefe unter dem Hauptbahnhof und der Sihl statt. Vor allem der Bau des Deckels des neuen Bahnhofs stellt eine Herausforderung dar. Damit im darüberliegenden Hauptbahnhof die Züge weiterhin planmässig verkehren können, werden jeweils einige Gleise in der Perronhalle um 100 Meter verkürzt. So können dort Bauarbeiten vorgenommen werden. Seit Januar 2012 werden im Bahnhof Löwenstrasse die ersten Gleise verlegt und die Bahntechnik installiert. Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs ist für 2014 geplant.

Mehr Gleise und ein Tunnel

Für die neuen Herausforderungen im Schienennetz wird auch am Bahnhof Oerlikon aufgerüstet. Dieser wird um zwei Gleise und Perrons erweitert. Zudem entsteht eine unterirdische Einkaufsmeile. Aktuell werden in Oerlikon die Perrons ausgebaut und die neue Regensbergbrücke fertiggestellt, welche aufgrund der Erweiterung des Gleisfeldes ersetzt werden musste.
Die Verbindung zwischen dem neuen Durchgangsbahnhof Löwenstrasse und Oerlikon bildet dabei der 4,5 Kilometer lange Weinbergtunnel. Das Fundament des doppelgleisigen Tunnels wird auf Gummimatten gelagert, um vor Erschütterungen und Körperschall zu schützen. Der Tunnel führt unter dem Südtrakt des Hauptbahnhofs sowie der Limmat hindurch, bildet eine S-Kurve und mündet dann beim Bahnhof Oerlikon. Der Tunnelinnenausbau dauert noch bis Mai 2012. Ab Juni dieses Jahres soll mit dem Einbau der bahntechnischen Anlagen begonnen werden, und die Inbetriebnahme ist auf Mitte 2014 geplant.

Zwei neue Brücken

Als Ausfahrt aus dem Durchgangsbahnhof Löwenstrasse Richtung Westen entstehen zwei eingleisige Brücken. Zwischen der Strassenunterführung Langstrasse und der Hardbrücke ist dies die Kohlendreieckbrücke, anschliessend daran wird die Letzigrabenbrücke gebaut. Dadurch, dass der Bahnbetrieb durch die Arbeiten nicht eingeschränkt werden darf, sind die Arbeiten in 30 Bauetappen aufgeteilt. Bei der Letzigrabenbrücke hat nun bereits der Brückenüberbau begonnen. Bei der Kohlendreieckbrücke stehen bislang die Pfeiler und das Rampenbauwerk West.
Die Arbeiten für das Rampenbauwerk Ost beginnen voraussichtlich im April 2014. Die Inbetriebnahme der Brücken ist mit der vollständigen Fertigstellung der Durchmesserlinie auf 2015 vorgesehen. Laut SBB verlaufen die Bauarbeiten bisher planmässig.

Züriberg
Küsnachter

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Peter Ritter mit dem offiziellen Plan: Der Tunnel soll die Oberwachtstrasse entlasten.

«Etwas für die nächsten Generationen»

Erst war es nur eine Idee des Küsnachters Rolf Ruètz, mittlerweile ist es ein höchst umstrittenes Politikum: Der Tunnel, über den der Küsnachter Souverän im Juni abstimmen wird.

Philippa Schmidt

Die Oberwachtstrasse ist der Verkehrsschwerpunkt in Küsnacht. Durchschnittlich 12 000 Fahrzeuge wälzen sich täglich auf ihr durchs Dorf. Um dieses Problem anzugehen, wird neben der Tunnellösung auch über das BGK, eine Aufhübschung der Oberwachtstrasse, die allerdings keine Reduktion brächte, abgestimmt. Für Peter Ritter, Sprecher der IG Tunnel, ist das Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) keine tragbare Alternative zum Tunnel. Er empfindet diese Option mit einem Kreisel an der Kreuzung Zürichstrasse/Oberwachtstrasse/Dorfstrasse als klare Verschlechterung. Ritter war sowohl beim Mitwirkungsverfahren als auch in der Steuerungsgruppe dabei.


Enttäuscht vom Gemeinderat
Die IG Tunnel versteht sich als Interessengemeinschaft für das Bauwerk und zählt nach eigenen Angaben rund 100 Sympathisanten. Über die skeptischen Reaktionen vieler Bürger an der Infoveranstaltung der Gemeinde im Januar freut er sich, zeigt sich aber auch überrascht: «Das BGK ist zerpflückt worden. Wir haben nie und nimmer damit gerechnet, dass die Teilnehmer der Infoveranstaltung das Konzept sofort durchschauen.» Aber auch die Tunnellösung hat ihre Kritiker nicht zuletzt im Gemeinderat. Insbesondere die Kosten von 39,3 Millionen Franken gelten als Argument dagegen. Eine Zahl, die Peter Ritter so allerdings nicht gelten lässt. «Die Tunnelkosten im Tagbau müssten im Vergleich zu drei anderen aktuellen Tunnelbauten pro Meter um mehr als 40 Prozent günstiger sein. Unsere Berechnungen ergeben, dass wir am Schluss wieder bei den 29 Millionen Franken wären.»


Es sei regelrecht nach Kosten gesucht worden. «Der Gemeinderat sagt, wir müssen die Oberwachtstrasse auch noch machen und packt noch 5 Millionen drauf, doch kann eine spätere Anpassung zu einem kaum wesentlichen Betrag vorgenommen werden», wehrt sich Peter Ritter. «Der Gemeinderat war dezidiert immer gegen den Tunnel», so der Sprecher der IG-Tunnel weiter. Auf Anfrage nimmt der Gemeinderat Stellung dazu: «Eine Tunnelvariante ohne Umgestaltung der Oberwachtstrasse als flankierende Massnahme macht keinen Sinn, wäre im Gegenteil kontraproduktiv, und es wäre gegenüber der Bevölkerung auch nicht ehrlich, wenn die Umgestaltung zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden würde.» Er sei ausserdem sehr offen gegenüber der Tunnelvariante gewesen, andernfalls hätte er der Gemeindeversammlung auch keinen Kreditantrag von 300 000 Franken für eine vertiefte Prüfung unterbreitet, so der Gemeinderat weiter.


Neben den Kosten sind auch die Ästhetik eines Ein- und Ausgangsportals in der Eigenstrasse sowie der Doppelkreisel, der durch den neuen Kreisel bei der Einmündung der Eigenstrasse in die Oberwachstrasse entstehen würde, Kritikpunkte. Der Doppelkreisel wird von der IG Tunnel liebevoll «Nüsslikreisel» genannt – übrigens nicht in erster Linie wegen des benachbarten Metzgers, sondern weil er von oben die Form einer Erdnuss aufweist. «Einen Doppelkreisel gibt es in Dübendorf, und er funktioniert sehr gut, zu meiner Überraschung», so Ritter. Auch die Wuchtigkeit des Portals, wie sie auf einer Skizze im Schlussbericht «Teilprojekt Verkehr» sichtbar wird, lässt er als Argument nicht gelten. «Man kann eine Einfahrt weniger stossend realisieren, als dies im Moment aufgezeigt wird», argumentiert Ritter. Im Sinne des Ziels der Verkehrsentlastung sei es eine Pflicht, an der Verbesserung des Projekts weiterzuarbeiten. Einen Vorteil sieht Ritter in der Tatsache, dass es im Tunnel eine direkte Verbindung in die Tiefgarage aus beiden Richtungen gäbe, während beim BGK dies nur aus einer Richtung möglich wäre: Die vom See her kommenden Autos müssten beim Kreisel an der Zürichstrasse drehen.


Synergien nutzen
Eine grosse Chance sieht er in der Arealüberbauung des Parkplatzes Zürichstrasse, wo nun zehn Projekte vertieft werden: «Das muss gleichzeitig laufen.» Da der Boden für die Tiefgarage sowieso geöffnet würde, könnten dort Kosten gespart werden. Er fürchtet, dass ein Tunnel technisch nicht mehr möglich wäre, wenn die Vorlage verworfen würde und dann wäre die Chance für eine Verkehrsentlastung im Zentrum in Zukunft vergeben.
In einem sind sich aber Gegner wie auch Befürworter der Tunnellösung einig: «Wenn beides abgelehnt wird, stehen wir vor einem Scherbenhaufen.» – «Wir müssen auch etwas für die nächsten Generationen machen«, ist Peter Ritter überzeugt.

www.tunnel-loesung.ch

Küsnachter

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Containersiedlung auf dem Swisslife-Areal in der Binz: Bald Umzug der Ateliers nach Altstetten? Foto: Manuel Risi

Zürich West

Im Basislager herrscht Aufbruchstimmung

Seit zwei Jahren bietet die Containersiedlung in der Binz Raum für Kreative. Ende März laufen nun die Mietverträge aus.
Die Stadt möchte das Projekt übernehmen.
Die Verhandlungen kommen aber nur schleppend voran.



Manuel Risi

Es ist ein windiger Nachmittag im Räffelpark. Dicke Schneeflocken wirbeln durch die Luft und bedecken alles mit einer weissen Decke. Auf den ersten Blick wirkt die Containersiedlung verlassen. Doch der Schein trügt: In den meisten Ateliers und Büros wird gearbeitet. So auch bei Urs Bühler, der seit der Eröffnung des Basislagers sein Schmuckatelier in einem der Container betreibt. Gerade sind Veronika Witschi und Eva Bachmann bei ihm zu Besuch. Auch sie haben hier in der Binz ihre Ateliers. Dass die Verhandlungen zwischen der Stadt und der Eigentümerin der Siedlung Swiss Life noch keine Früchte trug, sorgt bei den Dreien für Unverständnis.

«Ehrlich gesagt, verstehen wir nicht, warum nichts passiert. Ich habe mich zwar auf den Umzug eingestellt, schliesslich war von Anfang an klar, dass dies ein Provisorium ist, aber die Ungewissheit ist ärgerlich», meint Veronika Witschi. «Wir rechnen aber alle fest mit dem Umzug an die Aargauerstrasse in Altstetten.» Sorgen machen sich die drei Kreativen vor allem um das Restaurant Transit, das bereits nach Altstetten umgezogen ist und mit dem Nachzug des Basislagers rechnet. Sollte sich dieser noch weiter verzögern oder gar nicht zustande kommen, riskieren die Betreiber ein Verlustgeschäft.

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Immer Mangelware: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Foto: zvg.

Zürich West

Der Üetliberglauf macht schlapp

Der Üetliberglauf, 25 Jahre lang krönender Abschluss der ZKB ZüriLaufCup-Serie, findet definitiv nicht mehr statt. Nun wird nach einem Ersatzlauf gesucht.

Lisa Maire

Zum Abschied des OK-Teams von Hans Alberici und dem Altstetter Bähnler Sportclub ESC Soldanella gab es am 22. Oktober ein besonderes Geschenk: Die Jubiläumsausgabe des Üetliberglaufs verzeichnete eine Rekordbeteiligung. Zum ersten Mal nahmen über tausend Läuferinnen und Läufer die anspruchsvolle Strecke am Zürcher Hausberg unter die Füsse. Die 1000er-Marke zu knacken, das war genau das Ziel, das sich die Organisatoren gesetzt hatten. Doch Erfolg hin oder her: Als OK-Präsident Alberici und seine Leute den Stab – wie von vornherein geplant – nach zehn Jahren weiterreichen wollten, war niemand da, um danach zu greifen.

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