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04.04.2016 - 14:00 Uhr

Grosser Physikkampf an der ETH Zürich


Am 1. und 2. April ging das Swiss Young Physicists‘ Tournament (SYPT) an der ETH über die Bühne. 43 Gymnasiasten und Gymnasiastinnen aus der ganzen Schweiz, darunter sechs Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Zürich Nord, demonstrierten vor einer fachkundigen Jury ihr Physikwissen.

In ihrer Eröffnungsrede begrüsste ETH-Rektorin Sarah Springman die Teilnehmer als zukünftigen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Sie hoffe, dass die Schüler ihre Faszination beibehalten und sich weiter den Mysterien der Physik zuwenden würden. Die 43 talentierten Jugendlichen seien wichtig für die Zukunft der Schweiz und auch der ETH, wie sie mit einem Schmunzeln ergänzte.

Über mehrere Monate hinweg beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen an ihren jeweiligen Schulen mit einer der insgesamt 17 physikalischen Fragestellungen. Dabei fragten sie sich zum Beispiel, wie sie mit einem mechanischen Gerät Zufallszahlen generieren könnten und ob diese allenfalls verfälschbar wären.

Starke Schülerinnen
Am 1. und 2. April mussten die Gymnasiasten nun ihre Resultate vor einer Jury präsentieren. Besonders hohe Noten erhielten dieses Jahr viele Schülerinnen. Hinter dem erstplatzierten Marc Bitterli reihten sich gleich fünf Frauen unter die ersten acht. Dieses Abschneiden entging auch Samuel Byland, Physiklehrer und Präsident des Organisationskomitees, nicht. Es freue ihn sehr, trage das SYPT erfolgreich zur Frauennachwuchsförderung in einer klassischen Männerdomäne bei. Der interaktive Turniermodus mit Präsentation und Diskussion scheine sowohl Schülerinnen als auch Schüler anzusprechen, so Byland weiter.

Internationale Hoffnung
Für die ersten neun Schüler und Schülerinnen geht die Reise nun weiter. Sie haben die Möglichkeit, ein weiteres Problem zu bearbeiten und in einer nächsten Runde vorzutragen. Die besten fünf werden dann am International Young Physicists‘ Tournament (IYPT) in Jekaterinburg, Russland teilnehmen. Dort werden sie die Schweiz vertreten und können sich mit Geichgesinnten aus der ganzen Welt mes-sen.
Die Schülerinnen und Schüler der KZN sind nicht dabei. Sie waren die jüngsten Teilnehmer seit je am Turnier. Es sei jedoch höchst beeindruckend, dass sie an einem Wettbewerb teilnahmen gegen Schüler die teils mehr als 4 Jahre älter waren als sie, sagt der Medienverantwortliche Eric Schertenleib. (pd./Foto: zvg.)

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