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15.04.2016 - 08:00 Uhr

250000 Franken für Opfer von Zwangsmassnahmen


An der Sitzung der katholischen Synode von gestern Dienstag bewilligte eine klare Mehrheit eine Viertelmillion Franken für den Soforthilfefonds für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen.
 
Der Präsident der vorberatenden Sachkommission Bildung Medien Soziales, Pfarrer Bruno Rüttimann, appellierte eindringlich an die Synodalen, als katholische Kirche mit dem freiwilligen Beitrag in den Soforthilfefonds ein klares Zeichen zu setzen. Es gehe hier um Menschen, die diese Unterstützung unbedingt brauchen würden: ehemalige Verding- und Heimkinder, administrativ Versorgte, Zwangsadoptierte, Fahrende und andere. Synodalrätin Ruth Thalmann: «Obwohl nicht direkt angesprochen, will die Katholische Kirche im Kanton Zürich als Teil des Systems mit dieser Spende Verantwortung übernehmen.» Die Finanzkommission hatte den Antrag vor allem aufgrund des budgetierten Defizits für das Jahr 2016 zur Ablehnung empfohlen.
 
Die Fragestunde nutzten  Synodale für Nachfragen zum Baustopp im Kulturpark und zu einem Bistum Zürich. Synodalratspräsident Benno Schnüriger führte aus, dass die Klageschrift der Körperschaft gegen den Baustopp an der Pfingstweidstrasse in Zürich und die Klageantwort der W. Schmid & Co. AG dem zuständigen Handelsgericht vorliegen würden. Zentrale Aussage der Klageantwort sei, dass sich die W. Schmid & Co. AG beim Vertragsabschluss 2011 in einem Grundlagenirrtum befunden habe. (pd. / Foto: Christoph Wider)

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