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03.03.2017 - 17:25 Uhr

Zürcher: jung, multikulti – und deutsch


Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der Kinder sowie der 30- bis 39-Jährigen in der Stadt Zürich deutlich zugenommen. Demgegenüber gibt es weniger 70- bis 80-Jährige. Zürich zeigt sich multinational: Es leben Menschen aus 173 Herkunftsländern in der Stadt. Jede vierte ausländische Person hat einen deutschen Pass.

Ende 2016 wohnten 415 682 Personen in der Stadt Zürich. Das sind 54 702 Personen mehr als im Jahr 2000. Die Altersgruppe der Personen von 30 bis 39 Jahren ist in diesem Zeitraum um 22 Prozent gewachsen. Heute sind 87 067 Stadtzürcherinnen und -zürcher in ihren Dreissigern. Im neuen Jahrhundert ist zudem die Zahl der Jüngsten in der Stadt Zürich gestiegen: Heute lebt ein Drittel mehr 0- bis 9-jährige Kinder in Zürich. Bei älteren Menschen sind die Veränderungen seit dem Jahr 2000 je nach Altersgruppe unterschiedlich: Einerseits gibt es deutlich weniger 70- bis 80-Jährige, anderseits jedoch mehr als doppelt so viele über 100-Jährige als noch vor 16 Jahren, nämlich 98 Personen.

Beträchtliche Nationalitäten-Vielfalt in Zürich

Zürich ist multinational: Ende Dezember 2016 wohnten Menschen aus 173 verschiedenen Ländern in der Stadt. Das sind 15 Nationalitäten mehr als im Jahr 2000. Im Quartier Unterstrass sind am meisten verschiedene Nationalitäten vertreten – nämlich 133. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung liegt in diesem Quartier jedoch mit 28,3 Prozent unter dem gesamtstädtischen Anteil von 32,1 Prozent. Im Quartier Schwamendingen-Mitte wohnen anteilmässig am meisten ausländische Personen (41,6 %).

80 Prozent der ausländischen Bevölkerung aus Europa

Vier von fünf Personen ohne Schweizer Pass (133 473 Personen) stammen aus europäischen Ländern (107 285). Am häufigsten vertreten sind die Nationalitäten Deutschland (33 548), Italien (14 543), Portugal (8274), Spanien (6207) und Österreich (4809). Die Zahl der Personen mit Staatsangehörigkeit Deutschland (+1,3 %), Spanien (+1,2%) und Italien (+1,9 %) ist gegenüber dem Vorjahr ähnlich stark gewachsen wie die gesamte Wohnbevölkerung der Stadt Zürich (+1,3 %). Überdurchschnittlich zugenommen hat die Zahl der Personen aus Frankreich (+5,9 %) und Griechenland (+6,2 %). Heute leben 4244 Personen mit französischer und 2385 Personen mit griechischer Staatsangehörigkeit in Zürich. Weniger Personen als noch im Jahr 2015 haben die Staatsangehörigkeiten Serbien (-4,1 %), Kosovo (-3,3 %), Portugal (-2,3 %) oder Türkei (-2,8 %).

Ein Viertel weniger Einbürgerungen als im Vorjahr

Im Jahr 2016 haben in der Stadt Zürich 2752 Personen aus 115 Herkunftsländern das Schweizer Bürgerrecht erhalten. Die meisten Personen hatten zuvor die Staatsangehörigkeit der Länder Deutschland (560), Italien (242), Türkei (153), Kosovo (136), Serbien (109) und Portugal (107). Insgesamt wurden im Jahr 2016 mehr als ein Viertel weniger Personen eingebürgert als im Vorjahr (2015: 3698 Einbürgerungen). Die Entwicklung der Einbürgerungszahlen verläuft seit 1993 nicht stetig, sondern variiert von Jahr zu Jahr. Mit 5154 Personen wurden im Rekordjahr 2006 am meisten Menschen eingebürgert. (pd. / Foto: ajm.)

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