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20.03.2017 - 17:12 Uhr

Dieter Wittwer verabschiedet sich


«Mit 86 ist es langsam Zeit, etwas kürzer zu treten», sagt Dieter Wittwer. Bis 40 Bienenvölker in Zürich-Affoltern und Witikon hat er jahrelang gehegt und gepflegt, doch jetzt hat er alles verkauft und nimmt mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied.

Bienen haben den Affoltemer schon als Kind fasziniert. «Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da besass jeder Bauernhof Bienenstöcke», erzählt er. «Ich guckte den Bauern über die Schulter, wann immer ich konnte, und es machte mir nichts aus, wenn ich dabei gestochen wurde.» Bis er eigene Bienen halten konnte, verging allerdings noch einige Zeit. «Ich fing erst mit 50 neben meiner Arbeit als Imker an.» Um die Völker gesund zu erhalten, sei es wichtig, sie sorgfältig zu beobachten und sofort einzuschreiten, wenn Schädlinge auftauchen. «Ein grosses Problem für die Bienen sind die Pestizideinsätze auf den Feldern», hält er fest.

Doch diese Sorgen gehören nun der Vergangenheit an. «Jetzt habe ich mehr Zeit für meinen grossen Garten», sagt er. 15 Jahre lang hat er seinen Honig auf dem Frischwarenmarkt in Schwamendingen verkauft, und viele Jahre lang auch auf dem Wochenmarkt in Oerlikon. Neben dem Honig hatten er und seine Frau auch selbst gemachte Konfi aus Früchten und Beeren aus dem eigenen Garten im Angebot. Besondere Freude machte es ihm, wenn er den Kundinnen und Kunden über Bienen Auskunft geben konnte. (kst./Foto: kst.)

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