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12.04.2017 - 13:15 Uhr

Airport City

1 Der Perimeter der Airport City erstreckt sich von der Zürcher Stadtgrenze (unten) entlang der Birch- und der Schaffhauserstrasse (links bzw. rechts) bis fast zum Flughafen.2 Der Motorisierte Individualverkehr (MIV, also Autos und Lastwagen) soll grösstenteils (blaue Flächen) über die Birchstrasse im Nordwesten fliessen. Wo die Bahnlinie dies verhindert (gelbe Flächen), erfolgt die Zu- und Wegfahrt wie bisher via Schaffhauserstrasse. Parkhäuser an der Birchstrasse und (Teil-)Fahrverbote sollen Such- und Durchgangsverkehr im Quartier verhindern.3 Der öffentliche Verkehr bewegt sich auf der Schaffhauserstrasse (Busse, orange) sowie den Schienen von Glattalbahn (pink) und SBB (S-Bahn, violett). Die Umsteigepunkte Opfikon/Glattbrugg und Balsberg (gelbe Flächen) müssen dazu verbessert werden.4 Für den Langsamverkehr (Velofahrer und Fussgänger) sind zwei neue Hauptachsen gedacht: Der Glatt (Fil bleu) und der Bahnlinie entlang (Flyline). Flyline deshalb, weil sie möglicherweise erhöht zu liegen kommt; ein Teil des früheren Bahndammes nach Kloten stünde noch zur Verfügung. Auch hier sollen abschliessbare Parkmöglichkeiten und Verbesserungen an den Bahnhöfen (gelbe Flächen) das Umsteigen erleichtern. (Grafiken: zvg.)5 Der Perimeter und die verschiedenen Verkehrsachsen noch einmal in der Übersicht des Radarbildes: Rot MIV, gelb ÖV und grün Langsamverkehr (LV). (Grafik: rs/Google Earth)6 So sieht Zeichner Matthias Gnehm das chaotische Quartier heute. (Zeichnung: Matthias Gnehm)7 So soll es gemäss dem Zeichner aussehen, wenn Airport City fertig ist. (Zeichnung: Matthias Gnehm)

Kloten, Opfikon und Rümlang profitieren von ihrer verkehrsgünstigen Lage, wälzen aber auch dieselben Probleme. Mit der «Airport City» wollen sie und der Kanton ihre Anstrengungen nun bündeln.

Wenn der Flughafen als Wirtschaftsmotor des Grossraumes Zürich gilt, sitzt Opfikon sozusagen auf der Welle: An der Achse zwischen Zürich und dem Airport haben sich Dutzende von Firmen angesiedelt, welche in Opfikon rund die Hälfte der Steuern abliefern. In Kloten und Rümlang ist der Effekt zwar kleiner; doch auch sie haben ein Interesse an gemeindeübergreifender Zusammenarbeit.

Diese Zusammenarbeit findet bereits seit 2013 statt, seit 2015 unter dem Titel «Airport City». Vorläufiges Resultat ist ein Massnahmenkatalog, der die Themen Individual- und öffentlicher Verkehr, Parkierung, Langsamverkehr, Fluglärm, Freiraum und Arealentwicklung behandelt. Darin sind Massnahmen und deren Etappierung vorgeschlagen (siehe Bildserie; ausführliche Artikel unter www.stadt-anzeiger.ch und www.kloteneranzeiger.ch). Ihr Ziel ist es, diesen über drei Gemeinden verteilten Raum als ein ganzes zu etablieren, ihm ein städtisches Bild zu verpassen und auch den Verkehr in stadtverträgliche Bahnen (mehr Langsam- und öffentlichen Verkehr) zu lenken. (rs.)

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