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25.04.2017 - 16:30 Uhr

Der Böögg ist tot, der Sommer darf kommen

Nicht nur am Kinderumzug begeisterten die Laufräder der Belle Époque. Fotos: Bastian BernhardFarbenfrohe Zunftmusiker: Die Zunft zu Wiedikon präsentierte sich ganz entsprechend dem Wiediker Wappen in Blau, Rot und Gelb.Von Jung bis Alt sind alle Zünfter mit dabei.Die Luzerner Gugge, "Wäsmali Chatze" sorgten mit ihren Kostümen als Gäste der Zunft Riesbach für grosse Augen.Für geistliche Unterstützung war mit dem mobilen Kloster gesorgt.Bei den Wagen liess man sich nicht lumpen und baute pompöse Gefährte.Dank dem schönen Wetter war der Umzug der Zünfte bestens besucht.Zünftig gehämmert: die Schmiede der Gastzunft Eligius.Die Zunftmusiker der Zunft zur Schmide begleitete ihre hämmernden Freunde mit lautem getrommel.Wie gewohnt, zeigte sich das Sechseläuten im Gewand des traditionellen Handwerks.Tausende versammelten sich am Sechseläutenplatz, um dem Winter die letzte Ehre zu erweisen.Eingenebelt: Der Scheiterhaufen des Bööggs sorgte zunächst für viel Qualm.Wo Rauch ist, ist auch Feuer: Wie wahr das Sprichwort ist, bekam auch der Böögg bald zu spüren.Hurra, der Böögg ist tot: Unter tosendem Beifall verabschiedet sich der Kopf mit einem lauten Knall nach knapp 10 Minuten. Der Sommer darf also kommen.

Der Böögg hätte kaum schneller das Zeitliche segnen können. Die knapp zehn Minuten sind zwar kein Rekord, aber zumindest das Wetter am Sechseläuten war schon sehr sommerlich. Kein Wunder also, lockten Böögg und die Zünfte unzählige Besucher an. Die Zünfter freute es sichtlich, während sie «Schöns Sächsilüüte» rufend Süssigkeiten ins Publikum warfen. Stellenweise war es kaum noch möglich, einen vernünftigen Blick auf den Umzug zu werfen. Besonders an der Bahnhofstrasse war das Gedränge riesig, während am Bürkliplatz sogar noch Sitzplätze frei waren. Am meisten Leute hatte es aber wohl wie immer am Sechseläutenplatz, um den Winter zum Teufel zu jagen. Alles beim Alten also, es wurde gelacht, es wurde getrunken (und wie) und es wurde gefeiert. Und selbstverständlich hat sich der «Sechseläutenmarsch» in mehr als nur ein Gehör eingebrannt. So hörte man selbst auf dem Nachhauseweg überall gesummte und gepfiffene Varianten. (Text und Fotos: Bastian Bernhard) 

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