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24.08.2017 - 15:21 Uhr

Quartierverein Wiedikon feiert 100. Geburtstag

Quartiervereinspräsident Urs Rauber stellt sich den Fragen der Wiediker Moderatorin Cornelia Boesch, die man als «Tagesschau»-Sprecherin kennt. (Fotos: Heinz Schluep und Thomas Hoffmann)Der Wiediker Illusionist Markus Gabriel verblüfft nicht nur mit Zaubertricks – einen verrät er auch dem Publikum  …… wobei es Gabriel versteht, die Leute im Festzelt zum Mitmachen zu animieren.Für musikalische Unterhaltung sorgen an der 100-Jahr-Feier des Quartiervereins Wiedikon das Echo vom Zürihorn, die Örgeler vom Rossacker, der Harmonika-Club Stadt Zürich, die Cordon Blues Band (Foto) und die Brass Band Zürich …… wobei die Kleinen auch den Auftritten Interesse an der Musik zeigen …… bervor sie auf der Kollerwiese dank des Gemeinschaftszentrums Heuried auf Eseln und Ponys reiten können.Die Theatergruppe Friesenberg unterhielt mit Sketchen von Loriot.Nebenan präsentiert das Wiediker Ortsmuseum eine Fotoausstellung zum Thema «100 Jahre Quartierverein».Regierungsrat Mario Fehr (Mitte) verrät in seiner Ansprache, was er an seinem Wohnort Wiedkon schätzt, und erhält nebst einem Büchlein und Trinkgläsern mit Blumen einen Beitrittstalon für den Quartierverein Wiedikon.Cornelia Boesch interviewt ihren ehemaligen Chef Filippo Leutenegger, den früheren SRF-Chefredaktor, der nun als Stadtrat die Glückwünsche der Stadtregierung überbringt und die Quartiervereine für ihre ehrenamtliche Arbeit lobt, die eine «unglaublich wertvolle Bereicherung» sei.Nach den Ansprachen ist es an der Zeit für eine kuluinarische Stärkung, denn die 100-Jahr-Feier dauert bis Mitternacht.

Der Quartierverein Wiedikon feierte sein Jubiläum mit vielen Wiedikern auf und vor der Bühne. Nur einer kam nicht aus dem Kreis 3: Stadtrat Filippo Leutenegger, der die Glückwünsche des Stadtrats überbrachte. «Aber meine Schwiegermutter ist hier zuhause», schmunzelte der Vorsteher des Tiefbauamts. Regierungsrat Mario Fehr, der seit sechs Jahren in Wiedikon wohnt, überbrachte die Grüsse der Kantonsregierung. Als er von Adliswil in die Stadt Zürich zügelte, sei für ihn nur Wiedikon infrage gekommen: «Der Uetliberg ist mein Hausberg, hier fühle ich mich wohl.»

Moderiert hat den Festanlass vom Samstag «Tagesschau»-Sprecherin Cornelia Boesch. «Ich bin hier aufgewachsen und in die Schule gegangen», erzählte sie, «habe nebenan auf der Kollerwiese gespielt und bin im Heuried Schlittschuh gelaufen.» Nach 20 Jahren Pause sei sie zurückgekehrt, «hier fühle ich mich ‹schampar› wohl.»

Urs Rauber, der den Quartierverein seit Frühling präsidiert, freute sich über den Grossandrang im Festzelt. Nebst vielen Wiedikerinnen und Wiedikern waren Vertreter anderer Quartiervereine präsent, alt Stadtrat Hans Frick, der in Wiedikon wohnt, und über die Hälfte aller Gemeinde- und Kantonsräte aus dem Kreis 3. Rauber erinnerte an den August 1917, als der Quartierverein gegründet wurde. Schon damals durften Frauen Mitglied sein, erster Präsident war Kaspar Koller – und dessen Urenkel Fredi Koller sass nun im Festzelt. (ho.)

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