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06.09.2017 - 18:32 Uhr

Nachbarschaftshilfe braucht Hilfe


Jürg Ch. Meyer, ein langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter mit Spezialgebiet IT-Support, hilft hier Elisabeth Allenbach, selbst auch Helferin der Nachbarschaftshilfe, ihr neues iPhone in den Griff zu kriegen. F: zvg.

Seit die Nachbarschaftshilfe Riesbach ihre Tore schliessen musste, übernahm kurzerhand die viel kleinere Nachbarschaftshilfe des Kreises 1 diese Aufgabe. «Wir stehen den Riesbachern nach Kräften nachbarschaftlich zur Seite – und zwar so lange, bis sich eine neue Lösung ergibt», betont Katja Chmelik, Vermittlerin Nachbarschaftshilfe Kreis 1. Hilfsbereitschaft und Freundschaft machten schliesslich an keiner Quartiergrenze halt, noch werden sie von Nationalität, Sprache, sozialem Hintergrund oder Alter etc. begrenzt. «Das erfahren alle Mitglieder unserer Nachbarschaftshilfe mit schöner Regelmässigkeit», so Chmelik.
Manchmal können vermeintliche Kleinigkeiten erschreckend einschränken: körperliche Beeinträchtigungen oder sprachliche Unterschiede, um nur zwei der häufigsten Kümmernisse des Alltags zu nennen. Diese schaffen unnötige Grenzen und führen nicht selten zusätzlich in die soziale Isolation. Das muss keinesfalls so sein. Mit der geleisteten Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen der Nachbarschaftshilfe kehren sehr bald wieder Freude, Kontakte und Leichtigkeit ins Leben ein: Unter anderem ist der Kühlschrank wieder gut gefüllt, die komplizierten, klein gedruckten Formulare sind richtig ausgefüllt, die hübsche Lampe strahlt wieder helles Licht aus, der mit Anspannung erwartete Termin ist mit liebevoller Anteilnahme und Begleitung gut überstanden, fröhliche Verabredungen zu interessanten Anlässen werden getroffen, die Kinder bewältigen, dank geduldiger Unterstützung, ihre Hausaufgaben wieder gerne und die geliebten vierbeinigen Schutzbefohlenen freuen sich über gefüllte Futternäpfe und Zuwendung in der gesamten Abwesenheit ihres Frauchens oder Herrchens.
Das sind nur einige Beispiele aus dem Alltag der Nachbarschaftshilfe.

Freude schenken beglückt
Wissenschaftliche Studien kommen wiederholt zum Schluss: Wer anderen hilft und Freude schenkt, der tut sich selber etwas Gutes. Ehrenamtlich, sozial engagierte Menschen sind gesünder, kräftiger, zufriedener, sowie stressresistenter. Selbstverständlich steigt dabei auch das Selbstvertrauen, weil ehrenamtlich Tätige bei Ihren Einsätzen oft Gelegenheiten erhalten, neue Fertigkeiten zu erlernen und vielleicht bis anhin wenig genutzte, lang schlummernde Fähigkeiten glücklich anzuwenden.
«Sind Sie bereit, neue Kontakte zu knüpfen plus die Chance zu ergreifen, aus einem vielseitigen Angebot Unterstützung anzunehmen?», fragt Katja Chmelik. «Wir freuen uns, wenn auch Sie Teil unseres Vereins und damit unseres sozialen Netzwerkes werden, die für ein gelungenes Miteinander und Füreinander stehen, wo Menschlichkeit wieder an die erste Stelle gesetzt wird.» (zb.)

Kontakt: jeweils montags von 14.30 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr. Telefonisch: Telefon 044 252 02 01, per E-Mail: kreis1@nachbarschaftshilfe.ch oder persönlich im Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich.

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