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30.10.2017 - 15:30 Uhr

70 Prozent der Stadtzürcher bilden sich weiter


Foto: mai.

70 Prozent der 15- bis 75-jährigen Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher haben im Jahr 2016 mindestens eine Weiterbildung belegt. Damit steht Weiterbildung in der Stadt Zürich etwas höher im Kurs als im übrigen Kanton Zürich (65 %) und in der restlichen Schweiz (61 %). Dies teilt Statistik Stadt Zürich mit. Seit der letzten Erhebung im Jahr 2011 sind Weiterbildungen populärer geworden.

Vor allem Junge bilden sich weiter
Von den 25- bis 34-Jährigen belegten im vergangenen Jahr über 81 Prozent Weiterbildungen. Bei den 45- bis 54-Jährigen waren es dagegen nur 66 Prozent, obwohl auch diese noch längere Zeit arbeitstätig sein werden. Von den 65- bis 75-Jährigen besuchten 37 Prozent eine Weiterbildung. Im vergangenen Jahr bildeten sich Frauen und Männer gleich häufig weiter; dies gilt für alle Altersgruppen und sowohl für die Stadt Zürich wie für die Schweiz.

Weiterbildung in Gesundheitsberufen häufig
Vier von fünf Stadtzürcherinnen und Stadtzürchern, die in Gesundheits-, Wissenschafts- und Kulturberufen, Management-, Bank- und Versicherungsberufen sowie Informatik- und Technikberufen arbeiten, bildeten sich weiter. Im Bau- und Gastgewerbe besuchte rund ein Drittel der dort Beschäftigten Weiterbildungen. Im Vergleich zum Jahr 2011 sind Weiterbildungen vor allem in Informatik- und Technikberufen häufiger geworden. In der Stadt Zürich bildeten sich im Jahr 2016 Erwerbstätige häufiger weiter (76 %) als Erwerbslose (65 %) oder Nichterwerbspersonen (43 %).

Hinderungsgründe: Zeitmangel, Kosten und Kurszeiten
Nicht alle konnten im vergangenen Jahr so viele Weiterbildungen besuchen, wie sie sich wünschten: 24 Prozent der Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher bildeten sich zwar weiter, jedoch in geringerem Ausmass als gewünscht; 8 Prozent besuchten keine Weiterbildung, trotz vorhandenem Wunsch. Welche Gründe verhinderten bei diesen Personen die gewünschte Weiterbildung? Zeitmangel wurde von über 70 Prozent genannt; weitere Gründe waren hohe Kosten (46 %), ungünstige Kurszeiten (40 %) und eine zu hohe familiäre Belastung (27 %). Zeitmangel war schon im Jahr 2011 der am häufigsten genannte Hinderungsgrund (66 %). (pd.)

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