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05.12.2017 - 01:00 Uhr

Loki Krokodil kommt im Februar nach Zürich


Visualisierung des Standorts vor der PWC: zvg.

Schon seit Langem ist geplant die Loki Krokodil, hergestellt von der Maschinenfabrik Oerlikon MFO nach Hause zu holen. Der Standort bei der Price
Waterhouse Coopers ist bewilligt, doch noch fehlen 120 000 Franken.

Das «Krokodil» war im Mai von Erstfeld nach Biel transportiert worden («Zürich Nord» berichtete). Dort wurde die Loki umfassend saniert. Nun sieht das ehemals rostige Gefährt aus wie neu. Am 19. Dezember erfolgt die Abnahme der Loki in Biel. Vom 2. bis 5. Februar 2018 soll sie nach Zürich überführt werden, wo sie gratis auf dem Abstellgleis der Firma Bombardier in Seebach platziert werden kann. Und irgendwann im 2018 ist das Eröffnungsfest vor der Price Waterhouse Coopers PWC an der Birch-/Binzmühlestrasse geplant. Die Baubewilligung liegt seit März 2017 vor. Dass sie dort witterungs- und vandalensicher in einer Art Käfig platziert wird, ist die Vorgabe von SBB Historics. Architektur und Ausstattung des Ortes nehmen Bezug auf die Gotthardbahn. Ab 2019 ist der Betrieb mit Ausbildung, Führungen und geselligen Anlässen vorgesehen.

Finanzierung happert
Die Idee, die Loki nach Oerlikon zu holen, geht auf Thorsten Kuennemann, den heutigen Direktor des Technorama, und Mitgründer des Vereins Industriegeschichten zurück. Sein Ziel war es bereits im Jahr 2005, die Gotthard-Loki an ihren Geburtsort zurückzubringen.

Ein Problem bis heute ist die Finanzierung. Das gesamte Projekt kostet 1 620 000 Franken. Bereits bezahlt beziehungsweise zugesichert sind bis heute aber nicht ganz soviel. Es fehlen 120 000 Franken. In der Gesamtrechnung sind auch 400 000 Franken für den Unterhalt für die nächsten 40 Jahre reserviert, das heisst 10 000 Franken pro Jahr. So lange soll auch der noch nicht unterzeichnete Baurechtsvertrag laufen.

Bis Ende Jahr soll die Finanzierung gesichert sein, denn gegenüber den privaten Geldgebern, die Beiträge bereits zugesichert haben, soll der Finanzierungsnachweis erbracht werden, wie anlässlich eines Infoanlasses festgehalten wurde. Auch seien Realleistungen zugesagt worden, welche eine Vorplanung benötigen. Zusätzliches Geld sei nötig für einen attraktiven Betrieb wie die Ausstattung des Standorts, umfassende und stets aktuelle Informationen auf der Touchscreen, Durchführung eigener und Unterstützung von Veranstaltungen Dritter. «Solange die Finanzierung nicht gesichert ist, macht die Überfuhr der Loki nach Seebach keinen Sinn», hielt Projektleiter Hansruedi Diggelmann anlässlich des Infoanlasses fest. (pm.)

www.krokodil-oerlikon.ch

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